Feierstunde erstmals im Sitzungssaal des Rathauses / Besondere Auszeichnung für ehrenamtliches Engagement

„Repräsentanten der Sportstadt Elze“

Erfolgreichster Verein: Der Schützenclub Elze bringt die meisten Einzelsportler zur Feierstunde im Rathaus mit, um sich die verdienten Urkunden abzuholen.

ELZE Die Sportlerehrung der Stadt Elze hat einen neuen Rahmen bekommen: Erstmals wurde die Feierstunde mit den besten Sportlern aus der Einheitsgemeinde im Rathaus ausgetragen. Ein kleinerer Rahmen, weil auch weniger Beteiligte vor Ort waren. Die Erwachsenen machten den Anfang, die Kinder und Jugendlichen sollen zu einem späteren Zeitpunkt im „Haus der Jugend“ geehrt werden.

„Wandel tut gut“, rief Elzes Bürgermeister Rolf Pfeiffer bei der Begrüßung den Sportlern und denjenigen Ratsmitgliedern zu, die bei der Verteilung der Urkunden mit anpacken wollten. „Pfeiffer & Co.“ hatten viel zu tun: 31 Einzelsportler und zwei Mannschaften sowie zwei Sportler, die für ihr außergewöhnliches Engagement im Sportverein ausgezeichnet wurden, mussten nach vorn kommen. Vorbereitet und begleitet wurde die Aktion vom Organisations-Team der Sportlerehrung, Regine Preuße, Brigitte Blume, Andreas Fromme und Wolfgang Schurmann, die ebenfalls mit einem Applaus belohnt wurden.

Für den musikalischen Rahmen sorgte die Nordstemmer Band „Sugarbeets“. Nach dem musikalischen Auftakt sprach der Bürgermeister ein dickes Lob an die Hauptpersonen des Abends aus. „Sie haben großartige Leistungen erbracht und in den entscheidenden Momenten das Beste gegeben. Sie haben zielstrebig trainiert und nie den Mut verloren, wenn etwas schief gelaufen ist. Mit ihren erfolgreichen Auftritten, bei denen Sie sportliche Leistung erbracht und sportliche Haltung bewiesen haben, sind Sie besondere Repräsentanten der Sportstadt Elze“, würdigte Pfeiffer das Engagement und die Disziplin der zu ehrenden Sportler. Demnach sei die Auszeichnung mehr als verdient. Den Auftakt machten die Schützen des SC Elze von 1861, die mehrere Meister mit diversen Gewehren und Pistolen auf verschiedenen Ebenen stellten teilweise sogar an Deutschen Meisterschaften teilnahmen. Viele Titel gab es auch für die Schützen des KKS Esbeck sowie Svenja Habenicht vom MTV Elze, die im Judosport wiederholt Plätze auf dem Treppchen ergatterte.

Die Handballdamen des MTV Elze haben nach dem Aufstieg in die Regionsoberliga den Klassenerhalt geschafft, auch die Altherren der SG Elze/Mehle wurden für ihre Kreismeisterschaft geehrt. Auf noch höherem sportlichen Niveau waren der Triathlet Ingo Schmidt (der Ultramarathon in Roth ist international vergleichbar mit dem Ironman in Hawaii) und Kletterer Ruben Firnenburg vom CJD Elze unterwegs. Der deutsche Meister erklärte der Besucherschar den Unterschied zwischen „Speed, Lead und Bouldern“ – teilweise klettere er in eine Höhe bis zu 25 Metern. Auch die Bogenschützen Claudia Timm und Gerhard Kovacevic, die dem SV Coppenbrügge angehören, bewegen sich seit Jahren auf nationaler Ebene ganz oben. Zwei Ehrungen gab es nicht für Meisterschaften und Pokale, sondern für besondere ehrenamtliche Verdienste um den Sportverein: Barbara Giersdorf hat sich nicht nur als Leiterin des Sportabzeichen-Stützpunktes verdient gemacht, sondern auch als langjährige Übungsleiterin im Turnen. Frank Helmedach ist nicht nur Trainer der zweiten Herrenmannschaft der SG Elze/Mehle, Jugendtrainer und Jugendleiter, sondern hat auch die Real-Madrid-Fußballschule nach Elze geholt.

Nach den vielen Auszeichnungen hatten die Sportler Gelegenheit, sich am Büffet und an den Stehtischen mit den Vertretern der anderen Clubs auszutauschen. Die meisten Befragten im Sitzungssaal fanden den „neuen, kleineren Rahmen“ für die Sportlerehrung gut, wegen der lockeren Atmosphäre. Andere hingegen hätten gern die jüngeren Sportler dabei gehabt. rk

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