Recken treten gegen Eulen Ludwigshafen an

„Wir wollen die Chance nutzen“

Recken treten gegen Eulen Ludwigshafen an
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Die Recken-Abwehr stand gegen den Bergischen HC nicht immer optimal. 30 Gegentore sollen heute gegen die Eulen Ludwigshafen verhindert werden.

Hannover – Niederlage in Kiel, Niederlage in Berlin – und nun das dritte Auswärtsspiel in der Handball-Bundesliga bei den Eulen Ludwigshafen: Können die Recken bei den Kurpfälzern endlich auch mal auswärts punkten? Anpfiff in der Friedrich-Ebert-Halle ist am Donnerstag um 19 Uhr. Beide Teams werden aber in einer leeren Spielstätte auflaufen – Zuschauer sind Corona-bedingt nicht zugelassen.

Möglicherweise sind die fehlenden Eulen-Fans in diesem Fall ein Vorteil für die TSV Hannover-Burgdorf. Zuletzt waren bei den ersten beiden Heimspielen der Ludwigshafener 500 Zuschauer er- laubt. Beide Partien gegen Nachbar Rhein-Neckar Löwen aus Mannheim (24:26) und gegen den SC Magdeburg (22:28) gingen verloren. Nach vier Auftakt-Pleiten gab es für die Mannschaft von Trainer Benjamin Matschke, der zur kommenden Saison zur HSG Wetzlar wechselt, den ersten Sieg. Im Kellerduell siegten die Kurpfälzer knapp mit 27:26 beim HBW Balingen-Weilstetten. „Das wird keine einfache Aufgabe“, sagt Recken-Sportchef Sven-Sören Christophersen im Vorfeld der Partie. „Aber wir wollen die Chance nutzen, zu einem positiven Punktverhältnis zu kommen, nachdem wir das beim 30:30 gegen den Bergischen HC nicht geschafft haben.“ Personell gibt’s bei den Recken keine Probleme – alle Spieler sind einsatzbereit. Die Anreise nach Ludwigshafen ist für Trainer Carlos Ortega und seine Spieler außergewöhnlich. Am Mittwoch machten auf der Fahrt Richtung Süden einen Zwischenstopp in Northeim und legten dort eine Trainingseinheit in der Schuhwallhalle ein, wo sonst Drittligist Northeimer HC spielt, weil in Hannover keine Trainingshalle zur Verfügung stand. Von Northeim ging es dann im Bus weiter nach Ludwigshafen.

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