DHB bespricht mit Vereinen Aufstiegsplanungen / Testspiele der Eintracht

Re-Start der Handballer im April?

Eintracht gegen Dessau
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Beim letzten Heimspiel in Liga 3 müssen sich die Hildesheimer mit 29:31 dem Dessau-Roßlauer HV geschlagen geben. Jetzt gibt es ein Wiedersehen mit dem Zweitligisten.

Hildesheim ­– Am 31. Oktober haben die Drittliga-Handballer des HC Eintracht Hildesheim ihr letztes Punktspiel ausgetragen, damals gewannen sie beim TSV Altenholz in Kiel überzeugend mit 28:22. Seitdem ruht der Spielbetrieb in der 3. Liga. Die Saison ist zwar nicht abgebrochen, ob und wann und vor allem wie sie allerdings fortgesetzt werden kann, ist aktuell völlig offen. 

Auch die Videokonferenz des Deutschen Handball Bundes (DHB) mit den Vereinen am Dienstag dieser Woche brachte in dieser Hinsicht noch keine Klarheit. „Es gibt durchaus gute Alternativen, auch in dieser Saison noch Aufsteiger auszuspielen, allerdings müssen wir auch weiterhin die politischen Entscheidungen abwarten“, berichtet HC-Chef Martin Murawski aus den Diskussionen. Im Verlauf der Konferenz stellte der DHB mehrere Alternativen zur Fortsetzung der Saison vor.  „Spiele sind nun mal das Salz in der Suppe, dafür trainiert man schließlich hart“, sagt Trainer Jürgen Bätjer. Für die nächsten Wochen planen die Hildesheimer deshalb drei Trainingsspiele. „Als Gegner kamen nur Vereine in Frage, in denen wie bei uns regelmäßig getestet wird und das sind nur die Erst- und Zweitligavereine, berichtet Murawski von der Schwierigkeit auf der Suche nach Gegnern. Schließlich wird in den beiden Ligen in vollem Umfang gespielt. Während der Weltmeisterschaft machen aber diese Ligen Pause und so boten sich Spiele in diesen Wochen an. Am Samstag spielen die Einträchtler beim Dessau-Roßlauer HV, der in der zweiten Bundesliga in diesem Jahr eine gute Rolle spielt und aktuell Rang sieben belegt. Nächsten Freitag reist die Mannschaft nach Hamburg, wo Zweitliga-Spitzenreiter HSV Hamburg auf die Einträchtler wartet. Zwei Tage später am Sonntag, 24. Januar, treten die Bätjer-Schützlinge dann beim Tabellenletzten der zweiten Liga, dem TV Emsdetten an. 

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