Golfclub Sieben Berge Rheden

"Endlich wieder Golf"

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Endlich wieder golfen: Das 14-jährige Talent Leon Kolvenbach nimmt Maß auf dem Abschlag der       Bahn 1. Beobachtet wird er von seinem Vater Manfred, der sich ebenfalls über die erste Runde nach gut sieben Wochen Pause freut.

Rheden - „Wir sind sehr froh, dass wir nach gut sieben Wochen Zwangspause endlich wieder Golf spielen können“, sagt Carlo Bornemann, Manager des Golfclubs Sieben Berge in Rheden zur Lockerung der vorübergehenden Einschränkungen im Zusammenhang mit der Corona-Krise.

„Unser Sport eignet sich sehr gut, um die vorgegebenen Auflagen einzuhalten“, versichert der erfahrene Golfer, dass der Club sich strikt an die Leitlinien hält, die vom Dachverband, dem Deutschen Golfverband, vorgegeben werden. Seit dem gestrigen Mittwoch darf in Deutschland wieder Golf gespielt werden, darüber freuen sich natürlich auch die Mitglieder im Rhedener Golfclub. Allerdings müssen gewisse Regeln beachtet werden, die die Vereinsführung allen Mitgliedern hat zukommen lassen. So werden Startzeiten nur in Zweier-Flights (mit einem Mindestabstand von zwei Metern) und im 15-Minuten-Takt vergeben, ohne vorherige Buchung (per Internet oder Telefon) darf niemand die 60 Hektar große Fläche betreten. Golfer dürfen aktuell nur die Bahnen 1 bis 9 oder 10 bis 18 spielen. „Durch die Vorgabe mit den Startzeiten vermeiden wir Ansammlungen von mehreren Personen und damit auch Kontakt, denn die Flights sind ungefähr 300 bis 400 Meter voneinander entfernt. Wir haben großes Glück, dass alle Mitglieder schon durch die Regelungen im privaten Bereich, etwa beim Einkaufen im Supermarkt, darin geübt sind, auf Abstand zu achten“, betont Bornemann im LDZ-Gespräch. Er persönlich sei natürlich auch froh darüber, dass der Golfsportbetrieb wieder losgehe, „weil wir eigentlich schon mitten in der Saison sind“. Jetzt gehe es zwar weiter, aber vorerst nur mit Trainingsrunden zu zweit, Turniere finden noch nicht statt, auch die Driving-Range bleibt vorerst geschlossen, wie Bornemann informiert. „Wir haben das Ordnungsamt in Gronau und auch das Gesundheitsamt informiert, und dabei angegeben, dass wir für Hinweise und Verbesserungen offen sind, wir wollen ja nichts falsch machen“, so der Rhedener Clubmanager, der alles getan hat, damit die Spieler alle nötigen Hygienevorschriften einhalten. So etwa, dass das Caddyhaus, in dem die Damen- und Herren-Toilette – unter Einhaltung der Abstandsregeln – geöffnet ist, nur mit Maske betreten werden darf. Auch unterwegs auf dem Platz ist einiges zu beachten: Fahnen auf den Grüns dürfen nicht berührt werden, Bunkerharken und Ballwaschgeräte sind vorübergehend nicht im Einsatz, verlorene Bälle dürfen nicht gesucht werden, um den Spielfluss zu gewährleisten. Darüber hinaus sind die Toiletten an den Bahnen und auch die Gewitterschutzhütten gesperrt, weil so Ansammlungen von Menschen vermieden werden. Abstand muss auch im Foyer des Clubhauses beim Aufsuchen des Sekretariats eingehalten werden, das unter der Telefonnummer 05182/52336 erreichbar ist. „Die Mitglieder verhalten sich sehr diszipliniert“, betont Spielführer Friedhelm Rollwage, der mit anderen Vorstandsmitgliedern Abstandskontrollen durchführt. Und eine weitere gute Nachricht hat Rollwage für die Golfer aus Rheden und Umgebung parat: Die Gastronomie („Das 19. Loch“) öffnet am kommenden Montag wieder ihre Türen, natürlich mit der geforderten Einhaltung der 50-Prozent-Auslastung bei der Gästezahl.

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