Erlös des Schloss-Marienburg-Marathons ermöglicht Kauf eines Defibrillators für die Adenser Sporthalle

„Ortsgemeinschaft etwas zurückgeben“

Übergabe des Defibrillators (v.l.): Hallerburgs Ortsvorsteher Hans-Jürgen Pompetzki, Adensens Ortsbürgermeister Henning Lange, VfL-Vorsitzender Heinrich Schütte und Kassenwartin Helga Loth.

ADENSEN Organisator Heinrich Schütte ist zufrieden: „Die Premiere des Schloss-Marienburg-Marathons war ein voller Erfolg.“ Diese Aussage des Vorsitzenden des VfL Adensen/Hallerburg bezieht sich nicht nur auf den sportlichen Aspekt. Wie bereits im Vorfeld angekündigt, sollte auch die Dorfgemeimschaft von der Veranstaltung profitieren. Gestern konnte Heinrich Schütte einen Defibrillator übergeben, der in der Adenser Rolf-Gehrke-Halle aufgestellt werden soll.

„Es gab ja zunächst eine gewisse Skepsis“, verriet der Adenser Ortsbürgermeister Henning Lange schmunzelnd. Dies bezog sich allerdings nicht auf die Organisation des Laufes, sondern auf den Termin: Der Marienburg-Marathon wurde Ende November gestartet. „Es hat sich gezeigt, dass Heinrich Schütte ein echter Profi ist, der seine Läufer kennt“, machte Henning Lange deutlich. Mehr als 400 Läufer aus dem gesamten Bundesgebiet waren zum Startpunkt an der Rolf-Gehrke-Halle gekommen, um den Halbmarathon oder Marathon zu bewältigen. Von dem erwirtschafteten Startgeld konnte jetzt der Defibrillator angeschafft werden. „Die Veranstaltung wurde mit Unterstützung des gesamtes Ortes durchgeführt und es war mein klares Ziel, dafür etwas zurückzugeben“, erklärte der VfL-Vorsitzende. Da die Rolf-Gehrke-Halle von Vereinen und Schülern intensiv genutzt wird und sich in direkter Nähe zum Sportplatz befindet, soll der „Schockgeber“ dort seinen Platz finden.

„Wir hoffen, dass er nicht zum Einsatz kommt, aber es ist gut, dass wir jetzt für den Ernstfall gerüstet sind“, sagte der Hallerburger Ortsvorsteher Hans-Jürgen Pompetzki. Heinrich Schütte kündigte an, dass es in naher Zukunft eine Schulung für die Übungsleiter der örtlichen Vereine geben soll, damit der Defibrillator fachgerecht zur Anwendung kommt.

Rückblickend zeigt sich der VfL-Vorsitzende mit dem Marathon sehr zufrieden. „Es ist alles sehr gut und reibungslos gelaufen, auch dank der 50 Helfer, die im Einsatz waren und natürlich der Sponsoren.“ Und so ist klar, dass es im November eine Neuauflage geben wird. „Ich habe viele positive Rückmeldungen bekommen“, sagte der Vorsitzende. Ein Geheimnis des Erfolges war die Streckenführung, die die Marienburg beinhaltet. „Es war kein Wettkampf, sondern ein Genusslauf“, machte Heinrich Schütte deutlich und die Sportler sahen das genauso. Die Veranstaltung hatte fast schon den Charakter eines Familientreffens. Marathon-Sieger war Oliver Sebrantke, der nach 2:57,15 Stunden die Ziellinie überquerte.

Da die Nachfrage so groß war, hat sich der VfL-Vorsitzende entschlossen, die Teilnehmerzahl zu vergrößern. So können jeweils 250 Läufer beim Halb- und Marathon auf die Strecke gehen. Hinzu kommen die Walker und Wanderer. Wer also dabei sein will, sollte sich frühzeitig anmelden. Nach dem derzeitigen Planungsstand, wird dies ab Mitte Februar möglich sein. ey

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