SG Börde hofft auf kleine Außenseiterchance im Oberliga-Derby

„Wir wollen die Söhrer ärgern“

Handball Oberliga-Derby zwischen SG Börde und SF Söhre
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Am Freitag wird das Oberliga-Derby wieder für ein volles Haus in der Arena sorgen.

Hildesheim – Es ist Derbyzeit. Spitzenreiter Sportfreunde Söhre (15:1 Punkte) begrüßt am Freitag in der Hildesheimer Volksbank-Arena den Tabellenneunten SG Börde Handball (7:9) zum Oberliga-Duell. Die Fans können sich auf ein umkämpftes Kreisderby freuen, denn es ist für beide Mannschaften ein ganz wichtiges Spiel. Heißt, die Sportfreunde brauchen im Kampf um Meisterschaft beide Punkte. Aus Sicht der Börde könnte mit einem Sieg der Abstand zur Gefahrenzone vergrößert werden. Anpfiff ist um 19.30 Uhr

Die Börde Handballer rangierten derzeit an neunter Stelle, wollen dort aber nicht kleben bleiben, denn die Abstiegszone ist nur drei Punkte entfernt. Auch wenn die Söhrer realistisch betrachtet, aufgrund der individuellen Stär-ke die besseren Chancen zuzubilligen sind, will das Team aus dem Hildesheimer Ostkreis nichts unversucht lassen, etwas Zählbares mit nach Hause zu nehmen. Voller Einsatz bei voller Konzentration ist daher gefragt.  Die Mannschaft von Trainer Sven Lakenmacher muss das Derby unbedingt gewinnen, wenn sie ihre Titelchancen aufrechterhalten will, denn der Rivale MTV Großenheidorn (14:2) liegt nur mit einem Punkt Rückstand auf Tabellenplatz zwei und wartet natürlich insgeheim auf einen Ausrutscher. Für die Söhrer spricht, dass sie mit ihren Fans im Rücken sehr heimstark sind. Alle bisherigen Heimspiele wurden gewonnen. Lediglich gegen den MTV Vorsfelde wurde in Diekholzen Unentschieden gespielt. Die individuelle Stärke und der Teamgeist sind die Söhrer Markenzeichen. Diese mannschaftliche Geschlossenheit muss das Börde-Team erst einmal knacken. Trainer Nikolov sieht sich mit seiner Mannschaft dagegen in einer etwas entspannteren Ausgangslage, braucht aber auch weitere Punkte für den Klassenerhalt. „Wir müssen hoch konzentriert sein, in der Defensive gut stehen und unsere Angriffe in Ruhe geduldig durchspielen, um die kleine Außenseiterchance zu nutzen. Wir wollen die Söhrer ärgern“, sagt der Börde-Coach. Im Vorverkauf sind bisher knapp 1000 Karten verkauft worden. „Aufgrund der neuen Corona-Situation ist die Lage etwas undurchsichtig. Klar ist die 2G-Regel für alle, die in die Volksbank-Arena kommen wollen. Zusätzlich gibt es noch die Möglichkeit, sich vor der Halle testen zu lassen. Wir rechnen mit maximal 1200 Zuschauern“, sagt Söhres Vereinsvorsitzender Matthias Ihmann.          wm

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