Oberligist SV Alfeld will sich beim Spitzenreiter Vorsfelde nicht verstecken

„Nicht vor Ehrfurcht erstarren“

Die Alfelder Abwehr muss auch gegen MTV Vorsfelde, wie hier gegen die Eintracht, kompakt stehen. Foto: Kreikenbom

KREIS Oberliga, Herren: Eintracht Hildesheim II - TG Münden (Sa., 18.30 Uhr, Sporthalle Ochtersum) - Die Zweitliga-Reserve von Eintracht Hildesheim kann als Klassenneuling mit dem bisherigen Abschneiden zufrieden sein. Die Riege von Trainer Marcus Schiech rangiert mit 5:5 Punkten auf Tabellenplatz zehn.

Der nächste Gegner TG Münden ist an neunter Stelle platziert. Auch die Gäste haben nach fünf absolvierten Partien ein ausgeglichenes Punktekonto. Das Team aus der Dreiflüssestadt ist noch in der Findungsphase, denn nach dem Abstieg aus der 3. Liga haben sechs Spieler den Verein verlassen. Der Kader wurde aus der eigenen Reserve ergänzt. Weitere Neuzugänge sind Christian Grambow (ESG Gensungen), Georg Mendisch (Concordia Delitzsch) und Jan Ritz (HG Rosdorf-Grone). Die Deckung muss kompakt stehen, denn der Mündener Rückraum ist wurfstark. Unter der Woche wurde beim Training der Schwerpunkt auf die Defensive und das schnelle Umschalten von Abwehr auf Angriff gelegt, denn über Tempogegenstöße scheinen die Gäste etwas anfällig sein.

MTV Vorsfelde - SV Alfeld (Sa., 19.30 Uhr) - Nach dem Ausscheiden im HVN-Pokalwettbewerb können sich die Alfelder als Tabellenvorletzter (0:10) voll und ganz auf die Punktspielrunde konzentrieren. Ob sie ihren Abwärtstrend ausgerechnet beim Drittliga-Absteiger Vorsfelde aufhalten können, bleibt abzuwarten. Trainer Jens Schuboth sieht seine Mannschaft in einer krassen Außenseiterrolle, dennoch gibt er sich kämpferisch: „Vor Ehrfurcht werden wir gegen den derzeitigen Tabellenführer nicht erstarren. Um in der Wolfsburger Vorstadt etwas zu reißen, müssen alle Mannschaftsteile aber über 60 Minuten konzentrierter auftreten.“ wm

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