Nach 1:4 gegen Bodenburg belegt der DSC einen Abstiegsplatz

Nächste Heimniederlage für Aufsteiger Duingen

Schwerstarbeit: Der VfB Bodenburg (rot) bringt den Duinger SC häufig in Bedrängnis. Am Ende setzen sich die Gäste deutlich mit 4:1 Toren im Pöttjerort durch. Fotos: Siewert

DUINGEN Kreisliga: Duinger SC - VfB Bodenburg 1:4 (1:2) - Die Formkrise des Duinger SC setzte sich auch im Heimspiel gegen Bodenburg fort. „Meiner Mannschaft fehlt derzeit das nötige Selbstvertrauen, um ein Spiel nach einem Rückstand zu drehen“, war eine Ursache, die Coach Marco Laugwitz ausmachte.

Der DSC-Trainer musste bereits vor dem Anpfiff sein Team umstellen, da Jannis Dehne für in die Startelf rückte. Doch der zu Beginn der Saison vom TSV Marienhagen zu den Duingern gewechselte Abwehrspieler hatte Pech mit einem unglücklichen Eigentor (5.). Durch den Führungstreffer angespornt setzte der VfB seine Offensivbemühungen fort und hätte in der 15. Minute fast das nächste Tor erzielt. Nach einem Foulspiel von Oliver Heuer (sah dafür die gelbe Karte) knallte Nico Klamt (VfB) das Leder aus 22 Metern an den Pfosten. Aus dem Nichts dann der 1:1-Ausgleich für die Hausherren, als sich Lennart Scholz in der 16. Minute auf der rechten Seite durchsetzte, nach innen schwenkte und das Leder aus zwölf Metern versenkte. Nur kurz flackerte bei den Gastgebern so etwas wie Siegeswillen auf, dann übernahmen wieder die Bodenburger das Kommando. Der Ex-Alfelder Jan Giffey sorgte in der 33. Minute für die erneute Führung der Gäste. Nach dem Seitenwechsel versuchte die Laugwitz-Elf kurzfristig dem Spiel vielleicht doch noch eine Wende zu geben, doch die von Spielertrainer Daniel Peschke (kam von der SV Alfeld) gut organisierte Abwehr des VfB ließ sich nicht überraschen. In der 69. Minute machte der Gast den „Dreier“ mit einem Treffer von Steve Pasenow endgültig klar. Den schönsten Treffer an diesem Tag markierte VfB-Angreifer Daniel Nolte in der 72. Minute, als er aus halbrechter Position das Leder zum 4:1-Endstand in den oberen Winkel drosch. Für Duingen kam es noch härter, denn in der 86. Minute sah Björn Bollmann die rote Karte, als er wegrutschte und dabei seinen Gegenspieler traf. Für die Laugwitz-Elf wird es eng, denn nach dem Platzverweis geht ihnen ein weiterer Defensivspieler für einige Zeit von Bord. ksi

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