Sportabzeichen-Verleihung beim SV Mehle: Abnahmeteam sehr zufrieden / Saison startet im Mai

„Es muss nicht immer Gold sein“

Bei „Sekt und Selters“ werden in der Mehrzweckhalle die Sportabzeichen übergeben.

MEHLE Während es in einigen Stützpunkten der Region einen Rückgang bei der Sportabzeichen-Absolventen gab, zeigt sich das Abnahme-Team des SV Mehle mit der Saison 2014 zufrieden. „Wir haben die Zahl des Vorjahres erreicht“, so Leiterin Irmhild Hofmann. Jetzt erfolgte die Übergabe der Nadeln und Urkunden an die Erwachsenen, nachdem die Kinder bereits ihre Auszeichnungen bekommen hatten.

Traditionell erfolgt die Auszeichnung der Sportler im Rahmen der Übungsstunde der Mehler Gymnastikdamen und das Abnahmeteam konnte sich wieder über eine gute Resonanz freuen. Die Sportler versammelten sich im Mannschaftsraum der Mehrzweckhalle und ließen dabei noch einmal die vergangene Sportabzeichen-Saison Revue passieren und warfen „Sekt und Selters“ noch einmal einen Blick auf die erbrachten Leistungen. Es bestand Einigkeit, dass das Motto „Dabei sein ist alles“ lautet und der Spaß im Mittelpunkt steht. So wurde jeder Sportler mit viel Beifall bedacht und alle waren sich einig, dass sie sich in diesem Jahr der Herausforderungen stellen.

„Man kann es schaffen, es muss ja nicht immer Gold sein“, sagte Abnehmerin Kerstin Hofmann mit Blick auf die neuen Anforderungen des Deutschen Sportabzeichens, die inzwischen gestaffelt werden. Das Abzeichen kann in den Leistungsstufen Bronze, Silber und Gold erworben werden, Wiederholer können zusätzlich das bicolore Abzeichen erreichen. Beim Abnahmeteam zeigte man sich erfreut, dass mit Günther Menkin, Birgit Mende und Ursula Schiborr auch wieder eine Delegation aus Osterwald dabei war, die seit Jahren die Disziplinen in Mehle erfüllen. Sie bedankten sich mit einer Rose und werden auch in diesem Sommer auf dem Sportplatz aktiv. Und Irmhild Hofmann hatte noch einen Anlass zu Freude, sie konnte einige Premieren-Sportler begrüßen. So hatte Carsten Schmidt sich erstmals zu der Aktion eingefunden und dabei „fast alle Rekorde gebrochen“, sagte die Stützpunktleiterin mit Blick auf seine erreichten Zeiten und Weiten. Einen Wehrmutstropfen gab es aber doch. Die Zahl der Jugendlichen, die sich der Herausforderung stellen, ist überschaubar. Die Gruppe der Zwölf- bis 16-Jährigen sei praktisch nicht mehr dabei oder erreicht oft die erforderlichen Ergebnisse nicht.

Irmhild Hofmann selbst ist einmal mehr mit gutem Beispiel vorangegangen, denn mit der 48. Wiederholung in Gold ist sie in Sachen Sportabzeichen absolute SV-Spitzenreiterin. „Diesen Rekord wird wohl niemand mehr brechen“, sagte Abnehmerin Beate Freimann lachend. Folgende Sportler haben sich 2014 das goldene Sportabzeichen gesichert: Irmhild Hofmann (48. Wiederholung) Norbert Klatt (38.), Imke Mahler (24), Ursula Schiborr (23), Beate Freimann (23), Antje Mushardt (12), Sonja Niklaus (10), Luise Bartling (5), Anneliese Bovenschulte (5), Giesla Oelkers (5), Ute Keller (5), Martina Duda (5), Birgit Mende (5), Petra Brauer-Schlacht (4), Peter Grebe (4), Thorsten Nicklaus (4), Waltraud Tomanek (4), Carsten Schmidt (1), Michael Mushardt (1), Holger Breger (1) und Kevin Klages. Silber sicherten sich Kerstin Hofmann (21), Barbara Füllberg (5) und Günther Menking (4). Bronze gab es für Ilse Wurzel (1). Das Familiensportabzeichen ging an die Familien Klatt, Niklaus und Hofmann.

Abschließend gab Irmhild Hofmann bekannt, dass die neue Saison Ende Mai starten wird. Dann ist das Team montags ab 18.30 Uhr wieder im Einsatz. Bei Bedarf können individuelle Termine geplant werden. ey

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