TSV Deinsen vor zwei entscheidenden Nachholspielen / VfL tritt am Montag an

„Müssen die Spiele gewinnen“

Fast schon idyllisch: Die Abendsonne spiegelt sich im Wasser auf dem Bethelner Sportplatz. Die Fußballer freuen sich über diesen Anblick allerdings nicht. Foto: Meyer

BEZIRK Wird gespielt oder nicht? Das ist die entscheidende Frage vor dem anstehenden Wochenende. Im NFV-Bezirk und -Kreis stehen am Sonnabend und Montag Nachholspiele auf dem Programm. Ob diese allerdings über die Bühne gehen, bleibt angesichts der Witterung sehr fraglich.

In den vergangenen Wochen sorgte das Wetter bereits für Spielabsagen, auf einigen Plätzen der Region wie in Marienhagen und Eberholzen wurde in diesem Jahr noch kein Spiel angepfiffen. Durch den Dauerregen, der verbunden mit Sturmböen und Schneeschauern ab Dienstag einsetzte, wurde die Situation nicht besser. Das Spiel des VfL Nordstemmen gegen Schliekum wurde abgesagt und vom Spielausschuss am Dienstag, 14. April, um 19 Uhr erneut angesetzt. Auch geplante Trainingsabende fielen ins Wasser. „Wir haben große Pfützen auf dem Platz und trainieren in der Soccer-Arena“, so Christian Siewer von der SVG Burgstemmen. Auch in Betheln läuft das Wasser kaum ab und lässt an einen Spielbetrieb derzeit nicht denken.

Gleich zwei Spiele stehen für den TSV Deinsen auf dem Programm und nachdem gegen die direkten Konkurrenten aus Bisperode und Lamspringe nur ein Punkt gelang, sind die Chancen auf den Klassenerhalt deutlich gesunken. Acht Punkte beträgt der Rückstand, wobei die Deinser noch zwei Begegnungen im Rückstand sind. Das Osterwochenende ist für den TSV also ganz entscheidend, zumal es am Sonnabend mit dem FC Ambergau/Volkersheim zum direkten Konkurrenten geht. Die Gastgeber holten zuletzt vier Punkte. Im Hinspiel kam der TSV nicht über ein 3:3, ein Ergebnis, das jetzt allerdings zu wenig wäre. „Wir müssen unsere Spiele nun gewinnen. Da hilft kein jammern oder klagen. Es zählen nur Punkte“, so Pressewart Lars Wedekind mit Blick auf die Personallage. Ilario Guida, Lukas Beer und Kai Kirchhof fehlen rotgesperrt, Sebastian Serrano muss aufgrund seiner fünften gelben Karte pausieren, steht aber am Montag wieder zur Verfügung. Dann ist der VfL Dielmissen zu Gast, der sich ebenfalls mit Abstiegssorgen herumplagt. Eine Punkteteilung wie im Hinspiel wäre für beide Mannschaften zu wenig.

Der VfL Nordstemmen ist am Sonnabend spielfrei und genießt am Montag Heimrecht gegen die SpVgg Hüddessum-Machtsum. Für den Aufsteiger bietet sich die Chance, an einem Konkurrenten vorbeizuziehen und einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt zu machen. „Wir hoffen, dass das Spiel angepfiffen werden kann. Unsere Personallage hat sich etwas entspannt und wir sind gut in das Jahr gestartet“, sagt Italo Carulli mit Blick auf die eingefahrenen sieben Punkte. Im Hinspiel musste sich der VfL mit 0:3 geschlagen geben. „Hüddessum ist ein defensiv starker Gegner, der auf eigenem Platz sehr unangenehm ist. Aber bei den vergangenen Vergleichen haben wir auf eigenem Platz gut ausgesehen. Daran wollen wir anknüpfen“, so der Trainer, der am 12. April mit seinem Team mit dem TSV Deinsen gegen einen direkten Konkurrenten antritt. ey

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