Hinter den Spielen der drei Kreisligisten aus der Samtgemeinde steht ein großes Fragezeichen

„Müssen abwarten, was passiert“

So wie in Betheln sieht es derzeit überall auf den Sportplätzen in der Region aus: Durch den geschmolzenen Schnee haben sich Pfützen gebildet und der Boden ist tief. Ein Trainingsbetrieb ist nur eingeschränkt möglich. An Punktspiele ist kaum zu denken. Foto: Meyer

KREIS Wird gespielt oder nicht? Das ist in diesen Tagen wieder die meistgestellte Frage der Kreisliga-Fußballer. Bei der Premiere am vergangenen Wochenende konnte dies für die drei Teams aus der Samtgemeinde bereits im Vorfeld mit einem klaren „Nein“ beantwortet werden. Doch jetzt müssen sie auswärts antreten. „Wenn wir ein Heimspiel hätten, könnte es auf keinen Fall angepfiffen werden. Jetzt müssen wir einfach abwarten, was passiert“, sagt Gronaus Trainer Torsten Fredrich, auch stellvertretend für seine Kollegen aus Eitzum und Deinsen.

Der vergangene Spieltag fiel witterungskomplett komplett ins Wasser. Jetzt wird ein neuer Versuch gestartet und die Vorbereitung war bei allen Teams eher durchwachsen. Nur wenige Einheiten konnten auf den Plätzen absolviert werden. „Am Freitag werden wir auf jeden Fall mit dem Ball trainieren“, kündigte Torsten Fredrich an. Gegner des TSV Gronau ist der TuS Nettlingen. „Da haben wir auf jeden Fall noch etwas gutzumachen“, sagt der Trainer und erinnert an die bittere 2:5-Schlappe vom Hinspiel. „Da haben wir eine ganz schwache Leistung geboten und wollen uns auf jeden Fall von einer besseren Seite zeigen.“ Ein Dreier würde dem TSV auf jeden Fall gut tun, denn die Abstiegsplätze sind nur vier Punkte entfernt. Personelle Sorgen haben die Gronauer beim Spiel gegen den Neunten nicht. Mit Ausnahme des verletzten André Morast sind alle Spieler am Sonntag an Bord.

Ein ganz großes Fragezeichen steht hinter dem Spitzenspiel, wenn der Spitzenreiter TSV Deinsen beim Tabellendritten TuSpo Lamspringe aufläuft. „Ich rechne nicht damit, dass auf dem Waldsportplatz gespielt werden kann,“ sagt Trainer Martin Kahl. Aber natürlich hat sich sein Team auf die Partie vorbereitet. „Wir hatten eine gute Trainingsbeteilung und konnten jetzt auch den Ball laufen lassen.“ Dennis Henkel und Ilario Guida werden am Sonntag nicht dabei sein. Dafür kehrt Sercan Zümrüt nach seiner Verletzung zurück. Das Hinspiel hatte der TSV mit 3:0 für sich entschieden. Und das Ziel für Sonntag ist klar: „Wir wollen den Vorsprung vor einem Konkurrenten ausbauen.“ Sollte das Spiel nicht angepfiffen werden, werden die Deinser beim Blitzturnier in Elze antreten.

Auch bei der SG Eitzum/Rheden/Brüggen konnte nach einigen witterungsbedingten Zwangspausen zuletzt wieder beim Training der Ball rollen. „Im Rahmen der Möglichkeiten haben wir uns gut vorbereiten können und müssen jetzt abwarten ob gespielt werden kann oder nicht. Vielleicht wird auf dem Kunstrasenplatz die Partie angepfiffen“, sagt SG-Spielertrainer Sascha Graser. Die Partie beim SV Blau-Weiß II ist für sein Team durchaus richtungsweisend. Denn auch der Gegner plagt sich noch mit Abstiegssorgen herum. Im Falle eines Sieges könnten die Eitzumer bis auf zwei Punkte an ihn heranrücken. „Das ist für uns ein richtungsweisendes Spiel. Wir wollen auf jeden Fall über den Kampf etwas Zählbares mitbringen“, so der SG-Spielertrainer, der mit Ausnahme von Sascha Mateschka in Bestbesetzung auflaufen kann. ey

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare