Eintracht und ASV Hamm-Westfalen trennen sich 29:29

„Mit Punkt zufrieden“

Maurice Herbold, Frederic Stüber und Robin John (v.l.) jubeln, Gerald Oberbeck ist noch skeptisch.

HILDESHEIM Es war wieder einmal spannend bis zur letzten Sekunde und am Ende blieb dann doch der große Jubel aus. Trotz des Punktgewinns waren die Eintracht-Spieler etwas betrübt, dass es nicht für den Heimsieg gereicht hat. Doch nach dem großen Kampfgeist in einem spannenden Spiel waren letztlich alle zufrieden mit dem Punktgewinn. Die Mannschaft bot beim 29:29 im Heimspiel gegen Hamm eine Leistung, auf der man aufbauen kann.

Bei Eintracht kam in Angriff von Beginn an Robin John wieder zum Einsatz. Der Belastungstest vom Vortag und das Aufwärmen konnte der Kapitän ohne Schmerzen absolvieren, sodass kurz vor dem Anpfiff grünes Licht gegeben wurde. Das Mitwirken des Spielmachers machte sich auch direkt bemerkbar und John konnte über die Partie nicht nur seine Nebenleute gut einsetzen, sondern war mit sechs Treffern auch selbst torgefährlich. Im ersten Durchgang war das Spiel ausgeglichen, doch wegen Schwächen in der Chancenauswertung gelang es den Gästen, zweimal eine Drei-Tore-Führung herauszuwerfen. Doch Eintracht konnte auch dank eines stark aufgelegten Pascal Kinzel im Tor immer wieder den Anschluss herstellen. Kurz vor der Halbzeitsirene verkürzte Maurice Herbold zum 16:17-Pausenstand.

Nach dem Wechsel waren es erneut die Gäste, die sich absetzten. Doch die Mannschaft von Gerald Oberbeck bewies wieder einmal große Moral und konnte ein 20:23 in eine 25:23-Führung drehen. Doch genau wie die Gäste ihre Chance zur Vorentscheidung nicht nutzen konnten, gelang es auch Eintracht nicht, sich abzusetzen. So waren dann die Gäste wieder am Drücker und gingen in der 56. Minute mit 26:28 in Führung. Eine Minute vor dem Ende hatte Eintracht bei 29:29 den Ball und wollte den Siegtreffer markieren, doch die Hildesheimer konnten nicht mehr entscheidend zum Abschluss kommen.

Gästetrainer Kay Rothenpieler war mit dem Unentschieden zufrieden: „Das war ein gutes Spiel mit viel Kampf und Leidenschaft, aber am Ende hat es für uns nicht ganz zum Sieg gereicht.“ Auch Eintracht-Trainer Gerald Oberbeck konnte sich mit dem einen Punkt anfreunden: „Wir können zufrieden sein und auf dieser Leistung jetzt aufbauen.“

Eintracht: Pascal Kinzel, Robert Wetzel (Tor), Matthias Struck (5), Dimitrios Tzimourtos, Georgi Nikolov (2), Frederic Stüber, Robin John (6), Tim Zechel, Maurice Lungela (3), Christian Zufelde (3), Niko Tzoufras (2), Maurice Herbold (5), Lothar von Hermanni (1), Marvin Nartey (2), Savvas Savvas.

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