Landschaftlich reizvolle Strecke: Rekordbeteiligung beim Wettbewerb des VfL Adensen/Hallerburg

3. Marienburglauf wird der Renner

Wie im Vorjahr: Die Marathon-Teilnehmer durchlaufen unter anderem auch den Innenhof des Schlosses. Foto: Kolbe

adensen Nach den beiden erfolgreichen Veranstaltungen in den Vorjahren lädt der VfL Adensen/Hallerburg für Sonnabend, 21. November, bereits zum dritten Mal zum Marienburg-Marathon ein. Dabei stellen die Initiatoren um Hauptorganisator Heinrich Schütte einen neuen Rekord aufstellen: Erstmals werden 550 Läufer aus Deutschland und einigen umliegenden Nationen an den Start gehen.

Wenn man nach den Anmeldungszahlen geht, konnte die Zahl in jedem Jahr gesteigert werden: Bei der Premiere 2013 waren es 445 Läufer, im vergangenen Jahr 535 und bislang haben sich nach Auskunft von Heiner Schütte wieder mehr als 515 angekündigt. „Meldeschluss ist der 18. November, daher gehe ich davon aus, dass wir die 550 erreichen“, freut sich Schütte, der allerdings einräumt, dass damit die Obergrenze erreicht sei. „Mehr ist logistisch nicht möglich, außerdem würde die Strecke das nicht aushalten“, so der VfL-Vorsitzende.

In vier Abteilungen werden die Sportler auf die Strecke geschickt, die in Adensen an der Sporthalle des VfL beginnt und dort auch endet. Dort befinden sich auch die Umkleidemöglichkeiten, Duschen und Toiletten. Auch das Gepäck können die Teilnehmer hier unterbringen.

Bei der Strecke handelt es sich um einen 21,1 Kilometer langen Rundkurs in Form einer 8, der es teilweise in sich hat, denn der Anstieg zur Marienburg ist steil. Zum Teil können die Teilnehmer auf Wanderwegen laufen, bis zu 40 Prozent der Strecke sind asphaltiert.

Um Punkt 10 Uhr fällt der Startschuss für alle Läufer, denn dann beginnt der Marathon (zwei Runden), der Halbmarathon, die Stalle (viermal 10,55 Kilometer) und das Wandern beziehungsweise Walking (eine Runde). Der Zielschluss für den Halbmarathon ist für 13 Uhr angesetzt, die letzten Marathonläufer sollten bis 16 Uhr die Ziellinie überquert haben, um in die Wertung zu kommen.

Das Besondere am Marathonwettbewerb des VfL Adensen/Hallerburg ist nicht nur die landschaftlich reizvolle, aber auch anspruchsvolle Strecke, sondern das Durchlaufen der romantischen Marienburg: Während ihrer Tour werden die Sportler in ein Tor hineinlaufen, im Innenhof eine Verpflegungsstation passieren und an der anderen Seite durch ein anderes Tor wieder hinauslaufen.

Apropos Schloss Marienburg: Wie Heiner Schütte mitteilt, wollen sich die Verantwortlichen mehr in den Wettbewerb integrieren, so zum Beispiel bei der Werbung. „Eine Hand wäscht die andere“, freut sich Schütte über die gute Zusammenarbeit mit dem Namensgeber. Der bietet für die Begleiter der Halbmarathon-Läufer, zum Beispiel die Familienmitglieder, besondere Führungen an, die im Vorfeld vereinbart werden sollten.

Verpflegt werden die Läufer nicht nur in der Marienburg. Alle fünf Kilometer wird eine Verpflegungsstation aufgebaut, bei der es Wasser, Tee, Isogetränke, Cola sowie stärkendes Obst und Lebkuchen gibt.

Schütte freut sich über die starke Unterstützung beim Wettbewerb: 60 Helfer aus dem Verein und dem gesamten Ort stehen zur Verfügung, damit das Großspektakel reibungslos abläuft. Mit dabei ist unter anderem die Feuerwehr, die für die Streckenführung und -sicherung im Ort zuständig ist. „Unterwegs sind Schilder und Pfeile, da kann sich niemand verirren. Ohnehin sollte man bei dem Genusslauf mit offenen Augen durch die Landschaft laufen“, betont Schütte. Der Hauptorganisator freut sich schon auf ein Wiedersehen mit vielen alten Bekannten, die er von anderen nationalen und internationalen Wettbewerben kennt. Neben vielen Sportlern aus Ostdeutschland haben sich auch eine Schwedin und drei Marokkaner angemeldet. Auch die werden im Ziel von Zeitnehmer Uwe Ziss, Moderator Gerhard Schütte und DJ Frank Minskowski empfangen. Jetzt hat Heiner Schütte nur noch einen Wunsch: „Hauptsache trocken“. Weitere Informationen gibt es unter www.schloss-marienburg-marathon.de. rk

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