14 Mädchen und Jungen aus der Region besuchen die 96-Fußballschule in der Elzer CJD-Sporthalle

„Legen großen Wert auf Technik“

Kleine Runde: Da es insgesamt nur 14 Teilnehmer sind, können Michael Wolf (hinten l.) und Torsten Bartsch intensiv mit den Kindern und Jugendlichen arbeiten. Foto: Kuhlemann

ELZE Egal, ob dribbeln, passen oder schießen – alles passiert mit dem Ball. Und genau setzt die 96-Fußballschule auch bei ihrem Herbstangebot in der Schulsporthalle des CJD Elze an. 14 Mädchen und Jungen ab acht Jahren sind in den nächsten Wochen regelmäßig beim Training, um sich persönlich zu verbessern – und natürlich auch, um viel Spaß zu haben.

Elf Wochen lang dauert das Angebot, immer montags treffen sich die Nachwuchskicker in der CJD-Halle. Elze gehört zu den vier Stützpunkten der 96-Fußballschule. Die anderen drei Standorte für die besondere Fußballausbildung sind in Hambühren, Bad Nenndorf und Hannover-Langenhagen. Die 96-Fußballschule ist beliebt. Daher kommen die Teilnehmer aus einem großen Einzugsgebiet, so etwa aus Elze, Nordstemmen, Gronau und Springe, aber auch aus Hameln und Einbeck.

Als Trainer sind in der Saalestadt zwei Kicker dabei, die im Landkreis Hildesheim keine Unbekannten sind: Torsten Bartsch aus Alfeld, der schon bei einigen Feriencamps der Region im Sommer aktiv war (die LDZ berichtete), und Michael Wolf aus Grünenplan, der auch als Spartenleiter des Kreisligisten Duinger SC bekannt ist.

In Elze versprechen die beiden erfahrenen Fußballer ein intensives Training, denn die Gruppe der Teilnehmer ist mit zwei Mädchen und zwölf Jungen überschaubar. „Dadurch können wir ein individuelleres Training anbieten als bei den Camps mit 30 oder mehr Teilnehmern, hier können wir viel mehr Übungen anbieten als beispielsweise beim Vereinstraining“, weiß Michael Wolf aus Erfahrung. Er schwärmt von der Motivation der Mädchen und Jungen. „Die sind alle heiß auf Fußball, da macht das Arbeiten natürlich riesigen Spaß“, so der Duinger. Die Kinder und Jugendlichen im Alter bis zu 14 Jahren sind so begeistert, weil sie intensiv betreut werden – und komplett ausgerüstet: Vom Trikot über die Hose und Stutzen bis hin zur Trinkflasche und (ganz wichtig): Jeder Teilnehmer hat seinen eigenen Ball mit 96-Logo und seinem Namenszug, damit es keine Verwechslungen gibt. Die Materialien für die Übungseinheiten werden vom Verein gestellt.

Was wird trainiert? „Wir legen großen Wert auf Technik, dementsprechend sehen die Übungen aus, die nahezu alle mit dem Ball laufen“, betont Michael Wolf, der unter anderem das Dribbeln mit eingebauten Finten hervorhebt.

Aber auch das Passen sowie Torwart- und Torschusstraining stehen auf dem umfangreichen Fußballschul-Programm, das in den nächsten Wochen wieder und wieder einstudiert wird. Wer weiß, vielleicht wird man den einen oder Nachwuchskicker später mal auf der großen Fußballbühne sehen... rk

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