Kreisvorsitzender Detlef Winter blickt im LDZ-Gespräch auf „schwieriges Fußballjahr” zurück

„Bis an die Belastungsgrenze gefordert”

Kreisvorstand bei Online-Konferenz
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Detlef Winter muss mit seinem Kreisvorstand neue Wege gehen:  Sei es bei telefonischen Konferenzen oder beim Außerordentlichen Verbandstag, der online stattfindet.

Kreis – „In diesen Zeiten erkennt man, wie wertvoll der Fußball ist und wie sehr er uns in diesen Tagen und Wochen fehlt”, sagt Detlef Winter und atmet kräftig durch: „Wir müssen darauf hoffen, dass es im März wieder losgehen kann. Aber die aktuellen Zahlen sind wenig ermutigend.” Der Vorsitzende des NFV-Kreises Hildesheim muss im Gespräch mit der LDZ-Sportredaktion auf ein Jahr zurückblicken, dass „für die Fußballfamilie kein besonders glückliches war”.

„Wir werden die Auswirkungen der Pandemie noch langfristig merken”, ist sich Detlef Winter sicher. Die Zahl der Mannschaften ist auch in Hildesheim rückläufig, die Zahl ist unter 500 gesunken. „Die Situation hat viele Vereine bis an die Belastungsgrenze gefordert. Gleichzeitig haben viele Sportler in der langen Pause gemerkt, dass es auch eine Alternative zum Fußball gibt. Und dieses Problem haben nicht nur wir, sondern letztlich alle Sportarten”, so der Kreisvorsitzende, der dabei besonders den Nachwuchs im Blick hat. „Es tut mit in der Seele weh, dass wir in diesem Jahr keine Hallenrunde oder Veranstaltungen wie den Weihnachtscup durchführen können. Wir hatten ja noch gehofft, einzelne kleinere Turniere ausrichten zu können. Aber auch daraus wird nichts. Das Risiko ist einfach zu groß.”

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