Kreisliga-Aufsteiger aus Duingen belegt nach sieben verlorenen Spielen in Folge einen Abstiegsplatz

DSC kämpft um Klassenerhalt

Zusammenhalt: DSC-Trainer Marco Laugwitz (weißes T-Shirt) schwört seine Mannen auf die zweite Halbzeit ein.

duingen Die Erwartungshaltung beim Duinger Anhang war nach der Meisterschaft 2014/15 relativ hoch, auch in der Kreisliga eine gute Rolle spielen zu können. Der Optimismus kam nicht von ungefähr, denn speziell die Offensivabteilung des DSC zählte zu den torgefährlichsten Angriffsformationen im NFV-Kreis Hildesheim. 90 Tore schossen die Laugwitz-Schützlinge in ihrer Meistersaison und waren damit klar das erfolgreichste Team.

Allerdings war bereits in der 1. Kreisklasse zu sehen, dass die Defensive hin und wieder anfällig war und sich unnötige Treffer einhandelte. Dieser Trend setzte sich dann leider auch in der Kreisliga fort. War der Start in das Abenteuer Kreisliga noch optimal, die Duinger gewannen in Ochtersum 3:1, konnte man in den nächsten zwei Partien nichts bestellen. Bei Mitaufsteiger SC Asel setzte es eine 2:4-Niederlage und beim derzeitigen Klassenprimus, SV Bavenstedt II gerieten die Laugwitz-Kicker gar mit 0:7 unter die Räder. Gegen das augenblicklich am Tabellenende rangierende Team aus Bettmar/Dinklar überzeugte der DSC und gewann mit 6:1. Der nächste Rückschlag erfolgte bereits eine Woche später, als man bei einem der Mitfavoriten um den Aufstieg in die Bezirksliga, FC Algermissen, gleich 0:8 unterging. Und auch im nächsten Heimspiel gegen den SSV Elze wurden den Duingern krasse Abwehrfehler zum Verhängnis, als die nächste „Klatsche“ mit 0:7 erfolgte.

Trotz der 22 Gegentore gegen Spitzenmannschaften zeigten die DSC-Fußballer hin und wieder auch ihr anderes Gesicht. In Ahrbergen funktionierte endlich wieder die Offensivabteilung mit Steffen Thäsler (4 Tore), Kai Henrich, Pascal Hesse und Lennart Scholz und trotz zwischenzeitlichen Rückständen von 2:4 und 3:5 bogen die Duinger dank einer großartigen Mannschaftsleistung die Partie noch um und gewannen am Ende mit 6:5.

Wer in und um Duingen nun annahm, die Abwärtsspirale würde ein Ende haben, sah sich bitter getäuscht. In den nächsten sieben Partien bis zur Winterpause konnte die Laugwitz-Elf nicht einen einzigen Punkt einfahren. Der 0:3-Niederlage auf heimischen Geläuf gegen Sarstedt folgten weitere Niederlagen in Borsum (0:2) und gegen Asel (0:3). Gegen den VfB Bodenburg schoss der Kreisliga-Aufsteiger nach zuvor 270 torlosen Minuten endlich wieder einen Treffer, verlor dennoch mit 1:4. Und auch gegen Giesen zogen die Duinger den Kürzeren, als sie 2:4 unterlagen.

Die letzten beiden Niederlagen waren dagegen unnötig wie ein Kropf, zeugten jedoch von der großen Verunsicherung innerhalb des Teams. Im dritten Heimspiel in Folge setzte es gegen Lamspringe ein 1:3 und in Itzum gelang trotz großer spielerischer Überlegenheit kein Treffer und deshalb wurde auch diese Partie mit 0:1 verloren. Mit einem Torverhältnis von 21:53 und neun erreichten Zählern findet sich der DSC Duingen aktuell auf dem 15. Platz wieder, der den Abstieg bedeuten würde.

Dennoch glauben Mannschaft und Trainer, dass der Klassenerhalt dennoch keine Utopie ist. „Wir beabsichtigen uns in der Winterpause vornehmlich im Defensivbereich zu verstärken und hoffen, dass dadurch das Team an Stabilität gewinnt“, so Laugwitz, für den wichtig ist, nach einer intensiven Vorbereitung, gut aus den Startlöchern zu kommen. Bereits im Januar soll damit begonnen werden.

Bis dahin nehmen die Duinger an diversen Hallenturnieren teil In Freden (Ausrichter war der TSV Föhrste) gelang dem DSC am letzten Wochenende bereits ein erfolgreicher Auftakt in die Hallensaison, als man erst im Endspiel gegen die SV Alfeld II unterlag. Turniere in Wallensen (27. bis 29. Dezember), Freden (10. Januar), Salzhemmendorf (17. Januar) und das eigene Turnier (4. bis 6. Februar) schließen sich an. ksi

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