1. leinetal24
  2. Sport
  3. Lokalsport

Vierbeinige Sportler auf dem Handelah

Erstellt:

Von: Heiko Meyer

Kommentare

Die Eimer Turnierspieler Martina Stöhr, André Bröring, Janette Rühlke und Melanie Rheinländer (v.l.) mit den Hunden Tux, Nomi, Cupcake, Booth, Kira, Smarty, Quax und Pixel.
Die Eimer Turnierspieler Martina Stöhr, André Bröring, Janette Rühlke und Melanie Rheinländer (v.l.) mit den Hunden Tux, Nomi, Cupcake, Booth, Kira, Smarty, Quax und Pixel. © Christian Göke

Eime – In Eime fühlen sich die Hundefrisbeespieler wohl. 2019 ging der SV Eime auf die Hundesportler zu und bot ihnen die Gründung einer eigenen Sparte an, was sie dankbar annahmen. „Vorher war- en wir schon auf einigen Plätzen in der Umgebung aktiv, doch beliebt waren wir dort nie“, erinnert sich die Spartenleiterin Martin Stöhr zurück. In Eime ist die Zusammenarbeit von gegenseitigem Respekt gekennzeichnet, wo sich auch für den jeweils anderen Sport interessiert wird.

Die Sparte umfasst zwar nur zehn Mitglieder, ist aber sehr aktiv. Gleich vier Mitglieder nehmen regelmäßig an Turnieren in ganz Europa teil, wobei auch die Teilnahme an einer Weltmeisterschaft zumindest ein Fernziel darstellt. Melanie Rheinländer möchte mit Hund Pixel später einmal an der Weltmeisterschaft teilnehmen, die alle zwei Jahre in Europa stattfinden soll.  Es gibt beim Hundefrisbee insgesamt zwei Wettkampfarten, wobei neben dem „Freestyle“ aber auch noch in „Mini Distance“ und „Long Distance“ unterschieden wird. Beim „Mini Distance“ befindet sich der Werfer mit seinem Hund in einem markierten Spielfeld, wo man innerhalb von 60 Sekunden möglichst viele Punkte sammeln muss. Punkte gibt es aber nur, wenn der Hund den Wurf in der Luft fängt. Bei der „Long Distance“ hat der Werfer drei Würfe, wobei die Punkte nach Weite vergeben werden. Auch hier muss der Hund für einen gültigen Wurf die Scheibe in der Luft fangen. Im „Freestyle“ führen die Hundebesitzer zusammen mit ihrem Hund eine zweiminütige Kür mit Musik vor, wo dann von einer vierköpfigen Jury Choreographie, Schwierigkeit, gefangene Würfe, Wurftechnik und das Zusammenspiel von Mensch und Hund bewertet werden. Hundefrisbee oder im englischen „Discdogging“ ist laut Stöhr mit jedem gesunden Hund möglich. Bevor aber intensiv mit Hunden gearbeitet werden kann, müssen vor allem die Würfe beim Menschen sitzen. Daher müssen Anfänger auch etwas Geduld mitbringen. Denn über dem Sport steht die Gesundheit der Hunde im Vordergrund.  gök

Auch interessant

Kommentare