Junge Handball-Talente gesucht: Sichtungstag im Eintracht-Förderzentrum im CJD Elze

Höchsten Anforderungen stellen

Mit Maurice Herbold (r.) und Frederic Stüber (l.) haben zwei Nachwuchs-Talente, die das Elzer CJD besucht haben, den Sprung in den erweiterten Bundesliga-Kader geschafft. Foto: Meyer

ELZE / HILDESHEIM Seit 2008 betreiben das CJD in Elze und Handball-Zweitligist Eintracht erfolgreich ihr Förderzentrum, in dem junge Handballtalente im ganzheitlichen Ansatz sowohl schulisch als auch im sportlichen Bereich ausgebildet werden. Nachdem der Termin wegen der Belegung der Hildesheimer Sparkassen-arena um eine Woche verschoben wurde, findet der diesjährige Sichtungstag für junge Handballtalente nunmehr am Montag, 4. März statt.

CJD-Chef Eckhard Nührig und Eintrachts Handball-Chef Gerald Obereck werden die Jungen am Montag um 15.45 Uhr im Friedenshaus Shalom im Elzer CJD begrüßen. „Wir suchen wieder Jungen, die bereit sind, sich sowohl in der Schule, in der das Abitur das Ziel ist, als auch im Handballbereich höchsten Anforderungen zu stellen,“ formuliert Oberbeck das Anforderungsprofil für die Talente.

Gesucht werden junge Handballer des Geburtsjahrgangs 1996 und jünger. Nach der Vorstellung des Förderzentrums folgen am Montag auch ein Rundgang durch das Elzer CJD in der Dr. Martin-Freytag-Straße sowie anschließend ein Probetraining in der Hildesheimer Sparkassenarena. Für die Jugendlichen besteht dabei genauso Gelegenheit zu Einzelgesprächen wie für ihre Eltern. „Wo schlafe ich?“ „Wie oft habe ich Training?“ und „Welche Schulformen sind möglich?“ sind die meist gestellten Fragen bei diesen Veranstaltungen. Die Zusammenarbeit zwischen dem CJD und den Einträchtlern hat sich in den letzten fünf Jahren eindeutig bewährt. So gehören mit Kay Behnke, Maurice Herbold, Nils Eichenberger, Daniel Voss und Lothar von Hermanni bereits fünf Spieler zum erweiterten Kader der Zweitligisten, Chris Meiser, Maximilan Kolditz und Steffen Dunekacke spielen aktuell in der dritten Liga. Kommende Saison rücken mit Frederic Stüber, Tim Gerstmann und dem Gronauer Maurice Lungela, der gerade einen Lehrgang mit der Juniorennationalmannschaft absolvierte, drei weitere in Elze ausgebildete Nachwuchsakteure in den erweiterten Zweitligakader. Alle Spieler haben ihr Abitur erfolgreich bestanden.

„Das Konzept passt,“ stellen Oberbeck und Nührig zu recht übereinstimmend fest. Im Mittelpunkt des erfolgreichen Konzeptes, steht das Angebot, sechs bis zehn Trainingseinheiten pro Woche mit dem anspruchsvollen Stundenplan der gymnasialen Oberstufe in Einklang zu bringen.

Bleibt abzuwarten, ob am Montag weitere Handballtalente den Sprung in das Förderzentrum schaffen. Vier bis sechs Plätze stehen zur Verfügung, wie viele davon besetzt werden, wird das Testtraining zeigen. mab

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