Invaders-Homefield bleibt bestehen: Hallenneubau und Spielfeld dicht nebeneinander

„Win-Win-Lösung für beide Vereine”

Lösung Hallenstreit Invaders und Eintracht Hildesheim
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Geben die Lösung bekannt: Eintrachts Vorstandsvorsitzender Clemens Löcke, Oberbürgermeister Ingo Meyer und Invaders-Vorsitzender Jan Hendrik Meyer (von links).

Hildesheim – Die Demonstration von mehr als hundert Anhängern der Hildesheim Invaders, die sich vor dem Rathaus für den Erhalt ihres Stadions (Homefield) am Philosophenweg stark machten, währte nur kurz. Nach einem Pressegespräch mit Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer und Eintrachts Vorstandsvorsitzenden Clemens Löcke verkündete der Invaders-Vorsitzende Jan Hendrik Meyer die erlösende Nachricht: „Unser Homefield bleibt erhalten.“

Das Homefield hatte dem auf dem Areal von Eintracht Hildesheim geplanten und von einem Investor finanzierten Neubau einer Zweifeldhalle weichen sollen. Als Pächter der Fläche, die der Stadt Hildesheim gehört, hatte Eintracht den Nutzungsvertrag der Invaders für das Homefield gekündigt. Die Footballer standen ohne Stadion da. Es hagelte Proteste. Als Vermittler schaltete sich die Stadt Hildesheim ein. Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer holte Vertreter beider Vereine an einen Tisch. Die Gespräche waren erfolgreich. Es konnte eine Lösung gefunden werden, die beiden Vereinen gerecht wird. Das Homefield bleibt am angestammten Standort. Gleichwohl wird auf dem Areal eine neue Halle entstehen.  „Es wurde eine Lösung gefunden im Sinne der Sportfamilie Hildesheim“, so der Eintracht Vorstandsvorsitzende Clemens Löcke über die Möglichkeit, „das eine zu machen, ohne das andere zu lassen.“ Und das geht so: In den Planungen wurde die Zweifeldhalle um 90 Grad gedreht. Damit bleibt Platz für das American Football-Spielfeld, das um einige Meter verschoben wird und dessen Fläche etwas kleiner wird. 

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