Eintracht empfängt „Schlusslicht“ HSV Insel Usedom

Für Hildesheim zählt nur ein Heimerfolg

Georgi Nikolov will mit seinem Termin zuhause in der Erfolgsspur. Foto: Kreikenbom

HILDESHEIM Erneut stehen Eintracht Hildesheims Drittliga-Handballer vor der Aufgabe, mit einem Heimsieg ihr lädiertes Punktekonto ausgleichen zu müssen. Am Sonntag um 17 Uhr erwartet Eintracht den HSV Insel Usedom in der Sparkassenarena, alles andere als ein klarer Erfolg gegen den Letzten wäre eine Riesenenttäuschung. Die Rollen am Sonntag sind deshalb klar verteilt, Eintracht geht als haushoher Favorit in die Begegnung.

Die Nordstaffel der Liga hält eigentlich an jedem Spieltag Überraschungen bereit. An der Tabellenspitze, zu der sich eigentlich auch Robin John und Co hatten gesellen wollen, geht ein Trio voran. Magdeburg II, der Dessau-Roßlauer HV und der 1. VfL Potsdam führen die Leistungsskala an. Dessau gab am letzten Spieltag überraschend einen Zähler bei den Füchsen in Berlin ab, bliebt bei zwei Minuspunkten aber noch ungeschlagen. Eintracht hat also acht Punkte Rückstand nach oben, bei der auch in diesem Jahr gezeigten Auswärtsschwäche dürfte das selbst gesteckte Ziel „Wiederaufstieg“ schon zu diesem frühen Saisonzeitpunkt schwer zu realisieren sein. Immerhin sind die Einträchtler in der Sparkassenarena noch ohne Niederlage, haben allerdings auch mit den Unentschieden gegen Dessau-Roßlau und Großburgwedel bereits zwei Zähler liegen lassen.

Voraussichtlich wird Maurice Lungela am Sonntag noch nicht wieder in die Mannschaft zurück kehren, der Linkshänder soll in diesen Tagen allerdings wieder in das Mannschaftstraining einsteigen und hofft vielleicht schon auf einen Kurzeinsatz am Sonntag. Ohne den Nachwuchsakteur blieben auf der rechten Angriffsseite der Eintracht nur wenige Variationsmöglichkeiten, die für mehr Druck sorgen könnten. Auch um Kapitän Robin John macht man sich bei Eintracht weiterhin Sorgen, offensichtlich ist der Mannschaftskapitän trotz rund 15-monatiger verschiedener Behandlungen immer noch nicht fit. So reichte es in den letzten Spielen lediglich zu Kurzeinsätzen. Am Sonntagabend ist ein Drittel der Saison vorüber, bei einem Heimsieg steht die Truppe mit den Profis um Ivan Kucharik und Andreas Simon wenigstens mit ausgeglichenem Konto in der Tabelle, bleibt aber nach wie vor hinter den Erwartungen. Unterschätzen darf in dieser Liga allerdings Keiner Keinen. So wird Trainer Gerald Oberbeck seine Spieler darauf hinweisen, dass auch gegen den Letzten voller Einsatz gefordert sein wird. Die Zuschauer in der Arena wollen Tempo und Einsatz sehen auf der Platte, dann ist der Mannschaft der Applaus von den Rängen sicher und das völlig unabhängig vom Tabellenplatz. mab

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare