Eintracht steht beim Derby gegen TS Großburgwedel schon unter Zugzwang

Hildesheim will Fehlstart unbedingt vermeiden

Nach dem Auftakt-Remis gegen den Dessau-Roßlauer HV, hier Lothar von Hermanni beim Siebenmeter, will die Eintracht mit der Unterstützung ihrer Fans den ersten Heimsieg landen.

HILDESHEIM Als der Spielplan der dritten Liga im Sommer veröffentlicht worden war, dachte keiner daran, dass die TS Großburgwedel am dritten Spieltag nach Hildesheim kommt und vor der Partie in der Tabelle vor der Eintracht rangiert. Nach ihrem holprigen Saisonstart mit 1:3 Punkten kämpfen die Hildesheimer am Sonntag ab 17 Uhr in der Sparkassenarena nicht nur um den Sieg gegen Großburgwedel sondern vor allem auch darum, den Saisonstart nicht gänzlich zu vermasseln.

Die Gasteber haben in den bisherigen zwei Sielen enttäuscht, auch wenn der Einsatz stimmte. Am Sonntag soll der Knoten platzen und der erste Saisonsieg eingefahren werden. Unterschiedlicher als bei den beiden Kontrahenten vom Sonntag könnten die Rahmenbedingungen nicht sein. Eintracht trainiert unter Zweitligabedingungen, bei der Turnerschaft aus Großburgwedel kann davon keine Rede sein.

Während die Turnerschaft in ihrer kleinen Sporthalle im Schnitt rund 150 Fans zu Gast hat, strömen die Fans in vierstelliger Anzahl auch weiterhin in die moderne Sparkassenarena. Im Kader des Aufstiegsfavoriten Eintracht stehen zum Teil Handballprofis, während die Gäste mit einer Amateurtruppe versuchen, die Drittligazugehörigkeit zu sichern. Die Hildesheimer stehen bisher ohne Erfolgserlebnis da, das soll sich am Sonntag ändern und kaum einer glaubt, dass dies nicht der Fall sein wird. „Wir werden unsere Spielweise verändern müssen, denn die Gegner haben sich auf unser Spiel über den Kreis gut eingestellt“, kündigt Trainer Gerald Oberbeck an und vermisst zudem den Schutz seines Kreisläufers durch die Schiedsrichter, die harte Aktionen gegen den kampfstarken Tzoufras zu oft ungestraft durchgehen lassen.

Aktivposten im Hildesheimer Spiel ist bisher im Angriff vor allem Andreas Simon, der auch am Sonntag kaum zu halten sein dürfte. Claus Karpstein hat noch Trainingsrückstand, von Ivan Kucharik darf mehr erwartet werden. Auch in der Defensive läuft es noch nicht so gut, wie sich das Trainer und Fans nach der Vorbereitung vorgestellt hatten. Jonathan Semisch und Maximilian Wasilewski stehen im Innenblock noch nicht sicher, kompakt und beweglich genug. mab

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