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1700 Zuschauer beim Spitzenspiel

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Von: Heiko Meyer

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Moritz Göttel sorgt in der Lübecker Hintermannschaft für reichlich Unruhe.
Moritz Göttel sorgt in der Lübecker Hintermannschaft für reichlich Unruhe. © Kais Bodensieck

Hildesheim – Regionalliga Nord: VfV 06 Hildesheim - VfB Lübeck 0:0 - Wer hätte damit gerechnet? In Hildesheim empfängt der Spitzenreiter den Topfavoriten und der VfV 06 bleibt nach fünf Spieltagen ungeschlagen. Doch so sieht aktuell die Realität in der Regionalliga aus. Die Hildesheimer erkämpften sich gegen Lübeck einen verdienten Punkt.

Die Partie musste mit 15 Minuten Verspätung angepfiffen werden, da sich vor dem Stadion lange Schlangen gebildet hatten. 1700 Zuschauer sorgten für eine Top-Kulisse bei diesem Spitzenspiel. Und sie sahen einen starken Beginn der Gastgeber, die in der ersten Halbzeit ein Chancenplus hate. Die erste Möglichkeit hatte nach zehn Minuten Thomas Sonntag. Jannis Pläschke, Fred Mc Mensah und Moritz Göttel hätten ihr Team ebenfalls in Führung bringen können. Lübeck kam erst in der Schlussphase zu Möglichkeiten durch Tommy Grupe und Felix Drinkuth. Es blieb zu Pause torlos, wobei sich die Hildesheimer durchaus auch eine Führung verdient hätten. Nach dem Wiederanpfiff kippte die Partie mehr in Richtung der Gäste. Nach einem ausgeglichenen Beginn erspielte sich der VfB einige gute Möglichkeiten. Die Hildesheim hatten in der 59. Minute Glück, das die Pfeife von Schiedsrichter Niklas Olle stumm blieb. Die Lübecker hatten ein klares Foul im Strafraum an Jannik Löhden gesehen. Hildesheims Keeper Antonio Brand stand immer wieder im Blickpunkt und machte einige VfB-Chancen zunichte. Die Defensive mit Kevin Kalinowski und Niklas Rauch im Zentrum sowie Jannis Pläschke und Emre Aytin auf den Außenpositionen stand kompakt und sorgte dafür, dass die Null stand.  Die Zuschauer honorierten die Leistung ihrer Mannschaft nach dem Abpfiff mit anhaltendem Beifall. Und die Trainer Markus Unger und Lübecks Lukas Pfeiffer waren sich einig, dass das Ergebnis aufgrund der beiden verschiedenen Halbzeit auch in Ordnung geht. Die Hildesheimer haben bewiesen, dass sie aktuell zurecht in der Spitzengruppe der Liga mitmischen und die ersten Erfolge keine Eintagsfliegen waren. Schon am Samstag wartet mit dem Derby beim TSV Havelse die nächste spannende Herausforderung auf den VfV 06. ey

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