Hannover gegen den SC Paderborn 

Trainingsplatz ruiniert: Frost-Frust bei 96

Schaden am Trainingsplatz von Hannover 96
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Die Spuren der Unimogs sind auf dem Rasen deutlich erkannt: Trainer Kenan Kocak (rechts) sieht sich mit Asif Saric, Serhat Umar und Lars Barleman den Schaden auf dem Trainingsplatz an.

Hannover - Eigentlich sollte bei Hannover 96 nach dem vor allem für die Fans so wichtigen 2:1-Derbysieg bei Eintracht Braunschweig zumindest fast alles Friede, Freude, Eierkuchen sein. Doch stattdessen gab es in dieser Woche schon wieder reichlich Frust wegen der Frost-Folgen. Vor dem Heimspiel am Freitag um 18.30 Uhr gegen den SC Paderborn tendierte die Stimmung schon wieder deutlich nach unten. Grund: Training auf einem der beiden zur Verfügung stehenden Plätze war nicht möglich, was Trainer Kenan Kocak auf die Palme brachte.

Auf 100 000 Euro Schaden bezifferte Profi-Chef Martin Kind den entstandenen Schaden, weil die Platzarbeiter, die den Schnee angeblich unsachgemäß räumten, „zu dusselig“ waren, wie es in den hannoverschenZeitungen hieß. In den kritischen Corona-Zeiten machen sich selbst diese Zahlen trotz eines Millionen-Etats negativ bemerkbar. Dieses Geld hätte sinnvoller verwendet werden können. So schrumpfte die Vorbereitung auf das Paderborn-Spiel, dessen Austragung nicht gefährdet sein soll, auf ein Minimum zusammen. Sonntag und Montag waren nach dem Derbysieg frei, Dienstag halfen das 96-Team und selbst die Medien-Mitarbeiter mit, einen Trainingsplatz mit Schaufeln vom Schnee zu befreien. „Wie in der Kreisliga“, regte sich Coach Kocak auf. Der einzige volle Trainingstag war der Mittwoch, weil am gestrigen Donnerstag das Abschlusstraining wie üblich nicht mit voller Intensität durchgeführt wird. Für das Duell zwischen dem Sechsten Hannover und dem Neunten aus Paderborn stehen Genki Haraguchi, Niklas Hult und Timo Hübers wieder bereit, sie haben ihre Wehwehchen aus dem Braunschweig-Match überwunden. Hübers ist gegen die Westfalen, die auswärts bislang nur neun Punkte (zwei Siege, drei Remis) holten, ebenso wie Torjäger Marvin Ducksch mit vier gelben Karten vorbelastet – bei Nummer fünf droht die Spiel-Sperre für die Partie in Düsseldorf am übernächsten Sonntag in Düsseldorf.

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