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„Jedes Spiel wird neu gespielt” 

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Von: Heiko Meyer

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Hinspiel Eintracht Hildesheim gegen Leipzig
Im Hinspiel feiern die Hildesheimer einen souveränen 30:2-Erfolg gegen Leipzig II. © Kais Bodensieck

Hildesheim – So wie das alte Jahr in der Staffel C der 3. Handball Bundesliga beendet worden war, so beginnt auch das Handballjahr 2002, nämlich mit dem Duell des SC DHfK Leipzig II und dem HC Eintracht Hildesheim. Knapp drei Wochen nach ihrem klaren Hinspielsieg wollen die Hildesheimer auch in Leipzig gewinnen. Die Partie wird am Dienstag um 20 Uhr in der kleinen Arena in Leipzig angepfiffen. 

Mit diesem Nachholspiel ziehen die Einträchtler endlich auch in der Anzahl der Punktspiele mit Hauptkonkurrent TuS Vinnhorst gleich. Bei einem Sieg winkt dem HC die Tabellenführung. Im Hinspiel kurz vor Weihnachten hatten die Bätjer-Schützlinge die Leipziger Bundesligareserve über gut im Griff und stellten das klar stärkere Team. Doch was heißt das schon? „Jedes Spiel wird neu gespielt, und der Heimsieg wird uns in Leipzig nicht weiterhelfen. Im Gegenteil, die Leipziger kämpfen um den direkten Klassenerhalt und gerade die vielen jungen Spieler werden in eigener Halle ganz anders auftreten als in der Volksbank Arena“, mahnt Trainer Bätjer, der genug Erfahrung hat, um zu wissen, dass mit einer nachlässigen Einstellung die tolle Ausgangsposition gleich zu Beginn des Jahres einen Knick bekommen könnte. Das wird nicht einfach. Die Erstligamannschaft hat noch Pause, vielleicht gibt es noch einige Spieler, die mit Doppelspielrecht noch in der zweiten Mannschaft aushelfen können”, so Bätjer weiter.
Im Hinspiel brauchten die Hildesheimer etwas Zeit, um sich auf die Leipziger einzustellen. Erst nach einer Viertelstunde kamen sie mit der schnellen Spielwiese der jungen Sachsen um Jonas Hönicke und Elias Gansau zurecht. Mit zunehmender Spieldauer wurde dann die Abwehrarbeit forciert und im Angriff besser abgeschlossen. Im Hildesheimer Team wird Sören Kress weiter fehlen, Kay Behnke kann aus beruflichen Gründen nicht mitfahren. Eintracht reist als klarer Favorit nach Leipzig, ein Punktverlust wäre eine herbe Enttäuschung. In den bisherigen Spielen haben die Hildesheimer meist souverän gewonnen, ohne spielerisch voll zu überzeugen. Die individuelle Stärke der einzelnen Akteure machte oft den Unterschied aus. Zuletzt wussten neben dem Torhütergespann Konstantin Madert und Leo Krka vor allem Lukas Schieb und Marko Matic zu überzeugen. Beide sind für das Hildesheimer Spiel von großer Bedeutung. Ein Garant für Tore war bisher Lothar von Hermanni, der auch die interne Torschützenliste anführt. Oft sind es gerade die einfachen Tore des Kapitäns als erfolgreicher Abschluss eines Gegenstoßes, die die Einträchtler ins Spiel bringen. Auch beim Gastspiel in Leipzig könnte dies das probate Mittel sein, den Spielverlauf in der kleinen Arena, in der Zuschauer wegen Corona nicht zugelassen sein werden, zu bestimmen und am Ende den 13. Saisonsieg feiern zu können. mab     

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