DHB beschließt weiteres Vorgehen im Spielbetrieb

HC Eintracht nimmt Kurs auf Liga 2

Training Eintracht Hildesheim
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Vorbereitung läuft:  Die Eintracht-Handballer können seit längerem in der Arena trainieren und freuen sich darauf, wieder Punktspiele bestreiten zu können.

Hildesheim – Planungssicherheit sieht anders aus, aber zumindest herrscht bezüglich der Handballsaison in den dritten Bundesligen jetzt etwas mehr Klarheit. In einer Videokonferenz mit den Drittliga-Vereinen hat der Deutsche Handball Bund (DHB) am Mittwochabend weitreichende Beschlüsse zum weiteren Fortgang der Saison 2020/2021 verkündet. 

So wird es nach einer Änderung des Spielmodus in der aktuellen Saison aufgrund des in Folge der Corona-Pandemie seit November ausgesetzten Spielbetriebs keine Absteiger aus Liga drei geben. Die Voraussetzung hierfür schaffte der Bundesrat des DHB: Im Umlaufverfahren beschloss das Gremium, die Mannschaftszahlen für die Saison 2021/22 auf einen noch festzulegenden Wert zu erhöhen. Wie bereits in den letzten Wochen mehrfach kolportiert, sollen die Aufsteiger in die 2. Liga nach Möglichkeit unter den interessierten Vereinen ermittelt werden. Zudem sollen alle anderen Vereine ein Spielangebot erhalten, teilte der DHB weiter mit.  „In der Videokonferenz mit dem DHB, wurde uns mitgeteilt, dass eine Beendigung der Saison 2020/21 auf normalen Weg zeitlich nicht mehr möglich ist. Daher wurde die schon lange Zeit präferierte Variante mit der Aufstiegsrunde für Mannschaften, die in die 2. Handball-Bundesliga aufsteigen möchten, nun offiziell beschlossen. Voraussetzung für dies Teilnahme an der Aufstiegsrunde ist eine Anmeldung bei DHB und die Beantragung der Lizenz für die Zweitligasaison 2021/22“, berichtet HC Eintracht-Chef Martin Murawski gestern Morgen, nachdem er am Abend vorher an der Videoschalte teilgenommen hatte.  „Alle Vereine haben mit dem Beschluss des Bundesrates Klarheit über ihre Ligazugehörigkeit und damit in unsicheren Zeiten diesbezüglich eine bestmögliche Planungssicherheit erhalten”, wird Benjamin Chatton, Vorstand Finanzen und Recht des Deutschen Handballbundes und zuständig für den Spielbetrieb in einer Pressemeldung des Verbandes zitiert. Die Teilnahme an der Aufstiegsrunde und alternativen Wettbewerben ist freiwillig. Vereinen, die darauf verzichten, entsteht kein Nachteil.

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