HC Eintracht gewinnt gegen Füchse Berlin II klar

Weiße Weste verteidigt: „Stolz auf meine Mannschaft”

HC Eintracht gewinnt gegen Füchse Berlin II klar
 René Gruszka setzt sich am Kreis in Szene und erzielt einen seiner drei Treffer. 
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René Gruszka setzt sich am Kreis in Szene und erzielt einen seiner drei Treffer. 

Hildesheim – Der HC Eintracht Hildesheim hat seine bisher makellose Bilanz auch im Heimspiel gegen die Berliner Jungfüchse sicher verteidigt. Die Hildesheimer besiegten die Berliner Nachwuchstruppe am Sonntagabend in der Volksbank Arena sicher mit 32:24 und bleiben damit gemeinsam mit dem HC Empor Rostock und dem 1. VfL Potsdam an der Tabellenspitze der Nord-Ost Staffel der 3. Handball Bundesliga. Die Einträchtler stellten das insgesamt abgeklärtere und präsentere Team und führten zur Pause bereits mit 16:11. 

„Ich bin heute mächtig stolz auf meine Mannschaft, die ihr bestes Saisonspiel abgeliefert hat. Man darf nicht vergessen, dass die Berliner eine topausgebildete Mannschaft sind, die hier nicht als Laufkundschaft vorbeigeschaut hat. Wir haben aber immer gute Lösungen gefunden und einen starken Innenblock gestellt, freute sich Trainer Jürgen Bätjer nach dem Spiel über die Leistung seiner Schützlinge. Vollkommen ungewöhnlich präsentierte sich Volksbank Arena mit leeren Rängen, die Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie hatten Zuschauer an diesem Nachmittag nicht zugelassen. Das Procedere vor dem Spiel wirkte denn auch irgendwie bedrückend angesichts der Geisterkulisse. Lediglich einige Trommler des Fanclubs durften die Heimmannschaft unterstützen.  Trainer Jürgen Bätjer hatte den gleichen Kader wie zuletzt in Hamburg zur Verfügung, Kay Behnke fehlte wie eine Woche zuvor wegen Krankheit. Die Gastgeber begannen schwungvoll und konzentriert. Aus einer starken Deckung heraus wurde mit Tempo nach vorn gespielt. Die ersten sechs Angriffe wurden mit einem Tor abgeschlossen, erst der siebte Versuch scheiterte, als Martin Vilstrup Andersen den Ball knapp neben das Tor setzte. Danach aber schlichen sich Fehler ins Hildesheimer Spiel und die Gäste zeigten, wozu sie in der Lage sind. Insbesondere der starke Halblinke Miro Schluroff stellte die Abwehrspieler vor Probleme, traf in dieser Phase mehrfach oder war Ausgangspunkt für erfolgreiche Berliner Aktionen. Prompt hieß es nach einer Viertelstunde 7:7. Eintracht ließ jetzt einige Chancen, darunter auch einen Siebenmeter liegen. Bis zum 10:10 hielten die Jungfüchse mit, ohne allerdings auch nur einmal in Führung zu gehen. In den letzten zehn Minuten vor der Hälfte nahm das Hildesheimer Angriffsspiel wieder Fahrt auf, vor allem Jonas Richardt und Jakub Tonar sprühten jetzt vor Spielfreude. So wurde bis zur Pause eine sichere 16:11 Führung herausgeworfen.  Auch nach dem Wechsel drückten die beiden Rückraumspieler dem Spiel ihren Stempel auf. Die Hauherren in der leeren Arena hatten das Match jetzt fest im Griff, immer wieder brach Linkshänder Richardt auf der rechten Seite durch und auch Jakub Tonar blieb torgefährlich. Im Tor hatte Jakub Lefan Leon Krka abgelöst, parierte an diesem Abend etwas stärker als sein Kollege. „Beide haben gut gehalten, Jakub heute vielleicht noch etwas besser“, befand Trainer Bätjer, der bereits Mitte der zweiten Hälfte auch auf dem Parkett durchwechselte. Während der Ball im Angriff weiter flüssig lieg, hatte insbesondere die rechte Abwehrseite immer wieder Probleme mit den technisch starken Gegenspielern, sowohl Jan Winkler als auch Richardt bekamen mehrfach keinen Zugriff auf ihre Gegenspieler, sonst wäre der Sieg noch deutlich höher ausgefallen. In Gefahr geriet der Erfolg zu keiner Zeit mehr, über 27:19 und 30:22 feierten die Einträchtler am Ende den vierten Saisonsieg, der mit 32:24 deutlich ausfiel.  Am kommenden Sonnabend haben die Einrächtler das schwere Auswärtsspiel beim TSV Altenholz vor der Brust, die Partie dürfte zum ersten wirklichen Prüfstein der Hildesheimer werden. – mab

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