Hannover will gegen Heidenheim den ersten Sieg holen

96 steht schon mächtig unter Druck

Training hannover 96 Linton Maina im Zweikampf mit Sebastian Ernst
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Vorbereitung: Linton Maina im Zweikampf mit Sebastian Ernst.

Hannover - Alles andere als gut scheint es derzeit um die Gesamtsituation von Hannover 96 nach den ersten drei Spielen in der 2. Liga auszusehen. Ein kümmerlicher Punkte vom 1:1 bei schwachen Bremern – das stellt vor dem zweiten Heimspiel am Freitag (18.30 Uhr) gegen den 1. FC Heidenheim niemanden zufrieden. Trainer Jan Zimmermann nahm das enttäuschende 0:2 bei Dynamo Dresden sogar zum Anlass, nach so kurzer Zeit schon die Mentalitätsfrage zu stellen.

Dass sich an der Einstellung dringend etwas zum Besseren ändern muss, dürfte allen Beteiligten wohl klar sein. Die Stimmung tendierte zuletzt gegen Null, so hat man sich den Auftakt in die bereits dritte Zweitliga-Serie auf keinen Fall vorgestellt.
Erste (aktionistische?) Reaktion der Verantwortlichen: Es sollen (nach der ersten Version) noch mindestens zwei Spieler her zur Verbesserung und Verstärkung. Ein zweikampfstarker „Sechser“ soll es sein, dazu ein Linksaußen – eventuell sogar noch ein treffsicherer weiterer Stürmer. Inzwischen ist die Zahl der möglichen Neuverpflichtungen sogar auf vier angestiegen - nun wird auch noch ein Mann für das Abwehrzentrum gesucht. Wird da etwa im Offensivbereich Kritik durch die Hintertür laut an Hendrik Weydandt und Marvin Ducksch? Auch sie konnten am vergangenen Samstag gegen Dynamo Dresden nicht überzeugen – wie die gesamte Mannschaft. Konsequenz der zuletzt schwachen Ergebnisse: Fürs Heidenheim-Spiel wurden erst gut 7000 Tickets abgesetzt. Mit der sportlichen Talfahrt werden auch die finanziellen Probleme größer. haz/gsd 

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