Hannover 96 will den nächsten Spitzenreiter ärgern: Am Sonntag beim FC St. Pauli

„Wir benötigen einen langen Atem”

Hendrik Weydandt bereitet sich auf das Spiel beim FC St. Pauli vor
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Vorbereitung auf den FC St. Pauli: Stürmer Hendrik Weydandt beim Torschusstraining.

Hannover – In der zweiten Fußball-Bundesliga trifft Hannover 96 am Sonntag um 13.30 Uhr auf den Spitzenreiter FC St. Pauli, der neben dem Stadtrivalen Hamburger SV einzig in dieser Liga noch kein Spiel zuhause verloren hat. Nach dem 2:2-Remis vor einer Woche gegen das Spitzenteam SV Darmstadt 98 rechnet sich das Team von Trainer Christoph Dabrowski dennoch etwas im Stadion am Millerntor aus. 650 Fans werden die Roten nach Hamburg begleiten.

Mit „großer Lust, viel Energie und Aufwand“, so der 96-Coach sehe er eine Chance, Punkte mit aus Hamburg zu nehmen. „Wir werden alles dafür tun, St. Pauli ein Bein zu stellen“, zeigt sich Dabrowski kämpferisch. Beim 2:2 gegen Darmstadt hat seine Mannschaft schon gute Ansätze gezeigt, im Block verteidigt und auch das Pressing und die Energie gut umgesetzt. „Auch das Umschaltspiel war gut. Wir brauchen aber noch mehr Zielstrebigkeit vor dem gegnerischen Strafraum“, verlangt der 96-Trainer, denn noch immer haben die Roten bei nunmehr 18 Toren in 22 Ligaspielen die wenigsten Treffer erzielt. Dabei weiß Dabrowski um die Schwierigkeit mit Blick auf die Tabelle, die er nicht unterschätzt. „Wir benötigen einen langen Atem. Ich habe aber den Glauben, dass wir unser Ziel erreichen“, ist Dabrowski optimistisch, sich allmählich aus der Gefahrenzone zu verabschieden. Ob dabei der erste Schritt ausgerechnet beim Tabellenersten gelingt? St. Pauli stehe nicht umsonst ganz oben. „Die Mannschaft hat auch in der Krise Ruhe bewahrt, sich punktuell verbessert, sich dafür in dieser Saison bisher belohnt und Chancen, in die Bundesliga aufzusteigen“, lobt der Trainer den Gegner. wg/gsd

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