Hannover 96 will mit Interimstrainer gegen HSV die Negativserie stoppen

„Mannschaft wirkt total intakt”

Christoph Dabrowski ist als Interimstrainer für Hannover 96 im Einsatz
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Interimstrainer Christoph Dabrowski will den Spielern in den Trainingseinheiten Sicherheit für das Derby geben.

Hannover – Ob nach acht sieglosen Spielen in der zweiten Fußball-Bundesliga der Mannschaft von Hannover 96 ausgerechnet gegen den Nordrivalen Hamburger SV am Sonntag ab 13.30 Uhr in der HDI-Arena im Nordderby der „Turn-around“ gelingt? Und dies auch noch mit einem Interimstrainer Christoph Dabrowski? Der 43-jährige in Polen geborene Dabrowski spielte selbst zwischen 2003 bis 2006 für die Roten, zuletzt für den VfL Bochum.

Der Trainer der U 23 des Regionalliga-Teams und Leiter der 96-Nachwuchsakademie springt für dieses eine Spiel für den am vergangenen Montag entlassenen Jan Zimmermann ein, ehe am Montag der neue Trainer - Uwe Rösler, zuvor beim Ligakonkurrenten Fortuna Düsseldorf, und Daniel Thioune, der ausgerechnet beim Hamburger SV noch unter Vertrag steht, werden als aussichtsreichste Kandidaten gehandelt – verkündet werden soll. „Montag ist der Tag, an dem eine finale Entscheidung getroffen sein soll“, bestätigt denn auch 96-Manager Marcus Mann. „Ich habe seit Mittwoch einen Eindruck von der Mannschaft bekommen. Ich muss sagen, die Mannschaft wirkt total intakt“, so der Interims-Coach bei seiner ersten Pressekonferenz bei den Profis. Viel wird er sicherlich personell nicht umkrempeln, doch könnte er den einen oder anderen aus seiner U 23 einbauen. Zuvörderst würde sich da der erst 19-jährige Lawrence Ennali an, um die Sturmmisere endlich beenden zu können. Denn in ihren bisher 15 Ligaspielen gelangen den Niedersachsen gerade mal mickrige zehn Treffer, in acht Spielen gelang überhaupt kein Tor. Dass 96 nun nach dem desaströsen 0:4 in Karlsruhe mitten im Abstiegskampf angekommen ist, sieht inzwischen auch Mann so. „Das ist das Wichtigste, dass wir das wissen und dass wir das annehmen“, sagte der 96-Manager. So gesehen wird die Mannschaft, die derzeit auf dem Relegationsplatz in Liga 2 steht, mit jeder weiteren Niederlage mehr und mehr in den Abstiegsstrudel hineingezogen. wg/gsd

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