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„Mit Frische und Begeisterung”

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Von: Heiko Meyer

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Hannovers Abwehrchef Julian Börner fehlt coronabedingt in Sandhausen
Coronafall im direkten Familienumfeld: Hannovers Abwehrchef Julian Börner (r.), hier im Trainingsduell mit Linton Maina, fehlt in Sandhausen. © Lars Kaletta

Hannover – Das 0:4-Viertelfinal-Pokal-Aus gegen Leipzig ist bei der Mannschaft von Hannover 96 abgehakt. Nun geht es im Zweitliga-Alltag am Samstag um 13.30 Uhr gegen den SV Sandhausen. Und da wollen die Roten unbedingt punkten, um sich weiter von der Abstiegszone abzusetzen. Denn bei einer Niederlage würden die Sandhäuser, die derzeit den 15. Tabellenplatz einnehmen – einen Punkt vor dem Relegationsplatz – bis auf zwei Punkte an die Niedersachsen heranrücken.

Fehlen wird weiterhin Abwehrchef Julian Börner, in dessen familiärem Umfeld ein Corona-Fall festgestellt wurde, er in Quarantäne musste und so schon gegen Leipzig fehlte. Nun ist der 31-Jährige aber selbst positiv getestet worden. Sein Ausfall ist indes eine deutliche Schwächung. So wird 96-Trainer Christoph Dabrowski wieder auf die altbewährte Viererkette zurückgreifen müssen. Luca Krajnc wird Börner weiterhin in der Innenverteidigung ersetzen. „Klar: ‘Börni’ fehlt als stabiler Innenverteidiger, der die Mannschaft auch immer wieder pusht. Aber gleichzeitig ist es eine gute Situation für Luka Krajnc, das zweite Spiel in Folge zu absolvieren. Er hat schon gezeigt, dass er ein sehr guter Zweitliga-Verteidiger ist. Ich bin überzeugt von seinen Qualitäten“, denkt Dabrowski über den Ausfall Börners. Jannik Dehm, der den lange verletzten Sei Muroya ersetzt hat, dürfte gegenüber dem Japaner erneut nur auf der Reservebank Platz nehmen. Möglich, dass der 96-Coach mit derselben Formation wie gegen Leipzig beginnt. „Alle sind gut durchs Spiel gekommen. Ich gehe davon aus, dass sie alle auch einsatzbereit sind“, so Dabrowski.
96 trifft in Sandhausen auf Tom Trybull, den die Roten in der Winterpause haben ziehen lassen zum Ligakonkurrenten. Unter Dabrowski machte Trybull nicht ein Spiel, seitdem der 28-jährige Mittelfeldspieler aber für Sandhausen spielt, hat er keine Minute gefehlt. In Sandhausen, so der 96-Trainer, erwarte sein Team eine Mannschaft, die sich im Aufwind befände. „Aber deshalb ist es auch wichtig, nachdem wir uns wieder voll regeneriert haben, wieder mit voller Frische und Begeisterung ranzugehen und Punkte zu sammeln“, betont Dabrowski, der aber auch weiß, dass noch 30 Punkte zu vergeben sind und sein Team immer nach dem Maximum strebt. Das heißt, auch in diesem Auswärtsspiel drei Punkte zu holen. im Hinspiel mussten sich die Roten mit 1:2 geschlagen geben.  wg/gsd

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