Hannover am Samstag zu Gast beim Karlsruher SC

96 will die Tor-Krise endlich beenden

Hannover 96 bereitet sich auf das Auswärtsspiel beim Karlsruher SC vor
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Jan Zimmermann hat viel Vertrauen ins seine Spieler: „Ich glaube, dass wir das ganz gut hinbekommen.“

Hannover –  Ganz oben auf der Agenda bei Hannover 96 steht die Frage, wer denn in Karlsruhe die siegbringenden Tore schießen soll? Am Samstag um 13.30 Uhr steht für die Roten das Spiel der zweiten Fußball-Bundesliga beim Karlsruher SC auf dem Programm.

„Es ist schon etwas paradox. Wir haben grundsätzlich viele Optionen und auch viele Alternativen, aber dann auch zu wenig Tore geschossen“, lauete die ernüchternde Erkenntnis von Hannovers Trainer Jan Zimmermann. Sein Team hat in bisher 14 Spielen gerade mal zehn mickrige Tore erzielt, damit die zweitschlechteste Torausbeute. Schlechter ist nur Aufsteiger und Schlusslicht Ingolstadt mit neun Toren. Gegen Paderborn gab es am vergangenen Wochenende einen Punkt, doch beim 0:0 fehlten auch da die Tore. Aber wer soll sie schießen? Lukas Hinterseer, für den zu Werder Bremen gewechselten Marvin Ducksch als Torjäger geholt, hat bisher nicht ein Törchen geliefert. Hendrik Weydandt steckt in einer Krise. Ob nun Valmir Sulejmani der Heilsbringer ist, wenn er denn spielt, kann auch niemand garantieren. In Karlsruhe wird auf jeden Fall Innenverteidiger Julian Börner fehlen aufgrund seiner Roten Karte gegen Paderborn. Und auch gegen den Hamburger SV eine Woche später fehlt Börner.  „Der KSC ist eine zusammengewachsene Mannschaft, die klare Abläufe hat, sich auch nicht aus der Ruhe bringen lässt“, sagt Zimmermann über den heutigen Gegner, Dabei dürfte auch dem 96-Coach klar sein, dass sich seine Mannschaft eine weitere Niederlage – es wäre siebte – nicht leisten kann, will man nicht endgültig in den Abstiegsstrudel hineingezogen werden. Allerdings würden die Roten bei einem Sieg bis auf einen Punkt an die Karlsruher heranrücken. „Druck kommt immer, ob du oben oder unten stehst. Druck gehört dazu, damit musst du umgehen können, und ich glaube, dass wir das ganz gut hinbekommen“, setzt Zimmermann viel Vertrauen in seine Spieler. wg/gsd

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