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Volle Konzentration auf Holstein Kiel

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Von: Heiko Meyer

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Fans von Hannover 96 freuen sich auf das Spiel gegen Kiel
„Wir freuen uns riesig”: Erstmals in diesem Jahr sind gegen Kiel rund 10 000 Fans in der Arena, gegen Leipzig werden es deutlich mehr sei © Lars Kaletta

Hannover – Nach dem doch eher überraschenden 3:0-Sieg beim FC St. Pauli am vergangenen Spieltag geht die Mannschaft von Hannover 96 mit gehörigem Selbstbewusstsein in die Heimpartie der zweiten Fußball-Bundesliga am Freitag um 18.30 Uhr gegen Holstein Kiel. Dabei rechnet der Verein mit der Unterstützung der erlaubten 10 000 Zuschauer.

Die 0:2-Heimniederlage der Kieler gegen den Karlsruher SC kann hier nicht als Maßstab angelegt werden. Denn die Ostseestädter hatten zuvor einige Spiele gewonnen und sind so an 96 tabellarisch vorbeigezogen. Nun aber können die Roten mit den Kielern nach Punkten gleichziehen, haben aber das schlechtere Torverhältnis. „Das nächste Spiel ist das Wichtigste, auch wenn sich das nach einer Floskel anhört, aber das ist in der Tat so“, betont Dabrowski und weiß zugleich, dass der Pokalhit am kommenden Mittwoch gegen RB Leipzig noch nicht in den Köpfen seiner Spieler hängt. Denn Priorität, und das betonen alle Verantwortlichen im Verein, hat der Ligaerhalt, der Pokal ist ein nettes Nebenprodukt. „Wir kennen alle unsere Situation, wir haben eine klar positive Tendenz, aber wir brauchen Punkte. Deshalb fokussieren wir uns auf Freitag und haben das Pokalspiel ehrlich gesagt noch nicht im Kopf“, macht der 96-Coach deutlich. Für Dabrowski dürfte es gegenüber dem Spiel gegen St. Pauli personell sicherlich keine großartigen Veränderungen geben. Allerdings drängt der Japaner Sei Muroya nach längerer Verletzungspause wieder in die Startelf, ihm weichen müsste dann sein Vertreter Jannik Dehm, der bis auf die 1:3-Niederlage gegen Heidenheim solide agierte und nun auch hofft, gegen seine Ex-Kieler aufzulaufen. Einen Kurzeinsatz am Millerntor hatte Lukas Hinterseer, der eine Coronainfektion inzwischen überwunden hat. Gleichwohl dürfte der Österreicher kaum Chancen auf die Anfangself besitzen, zumal die Sturmachse mit Cedric Teuchert, Maximilian Beier und Sebastian Kerk gegen den FC St. Pauli erfolgreich agierte. „Ich habe schon gesehen, dass unsere Offensive funktioniert hat die letzten Wochen. Wer die Tore schießt, spielt für mich keine Rolle“, betont der 96-Trainer. wg/gsd

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