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„Wir müssen weiter Druck machen”

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Von: Heiko Meyer

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Hannovers Trainer Stefan Leitl, hier mit Torwart Ron-Robert Zieler, beim Training
Hannovers Trainer Stefan Leitl, hier mit Torwart Ron-Robert Zieler, trifft auf seinen Ex-Club. © Lars Kaletta

Hannover – Es wird eine Begegnung in die früheste Vergangenheit für Havard Nielsen und Stefan Leitl. Denn wenn am Sonntag ab 13.30 Uhr in der Heinz von Heiden-Arena die Spielvereinigung Greuther Fürth zum fälligen Punktspiel aufläuft, dann treffen 96-Spieler Nielsen und sein Trainer Leitl auf ihr Team, bei dem sie noch in der vergangenen Saison aus der Bundesliga abgestiegen nach nur einem Jahr Zugehörigkeit sind.

Die Fürther, die einen Fehlstart hingelegt haben, noch keinen Sieg auf dem Haben-Konto verzeichnen konnten, treffen auf ein Team von Hannover 96, das inzwischen ergebnistechnisch die Kurve gekriegt hat, mit dem 1:0 gegen Regensburg und dem 4:0 in Magdeburg vor einer Woche zwei Spiele in Folge gewinnen konnte und nun in dieser Erfolgsspur mit einem weiteren Dreier bleiben will. Für Leitl dürfte es keinen Grund geben, die Elf, die gegen Magdeburg so überzeugt hat, personell zu verändern. Hieße, dass Maximilian Beier (19 Jahre) und der am vergangenen Samstag erst 18 Jahre jung gewordene Nicolo Tresoldi für Druck auf die gegnerische Defensive sorgen sollen, so wie ihnen das recht erfolgreich in Magdeburg gelungen ist. Und im Mittelfeld dürfte sich der 22-jährige Ex-Freiburger Enzo Leopold mit einer überzeugenden Leistung beim Aufsteiger Magdeburg in die Mannschaft gespielt haben. Ob Trainer Leitl allerdings morgen wieder mit einer Dreier-Abwehrkette spielen lässt, ließ er offen, denn normalerweise bevorzugt er eine Viererkette mit einer Raute davor. Sebastian Ernst (Reha) und Stürmer Hendrik Weydandt (Entzündung an der Lendenwirbelsäule) fehlen weiterhin. Mit den beiden Siegen in Folge haben sich die Niedersachsen erst einmal selbst vom Druck befreit, müssen nun erst einmal nicht nach unten schauen. Dennoch warnt 96-Sportchef Marcus Mann davor, dass „dies nicht heißt, dass es automatisch so weitergeht. Wir müssen weiter Druck machen“, so sein Statement gegenüber der „Neuen Presse“. Und Stefan Leitl ist davon überzeugt, dass, wenn sein Team auch gegen Fürth besteht, „wir mehr Spiele gewinnen, als verlieren werden“. Die Fürther stecken in einer Krise, sind im DFB-Pokal gegen den Fünftligisten Stuttgarter Kickers gleich in der ersten Runde ausgeschieden, schafften in der Liga neben zwei Niederlagen nur noch drei Unentschieden und stehen lediglich auf Platz 15, einen vor dem Abstiegsrelegationsrang. Somit dürften die Roten gegen diesen angeschlagenen Gegner mit breiter Brust in diese Partie vor heimischem Publikum gehen. Nach den zwei Siegen in Folge hofft der Verein auf 25 000 Zuschauer, die ihr Team anfeuern wollen..         wg/gsd

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