Trainer warnt vor Überheblichkeit: Hannover 96 will gegen Dresden nachlegen

„In der Liga brauchen wir jeden Punkt”

Hannover 96 Training vor dem Spiel gegen Dresden
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Vorbereitung auf Dresden: Philipp Ochs (.) und Sebastian Ernst im Trainings-Zweikampf.

Hannover – Nach dem sensationellen 3:0-Sieg gegen den Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach im Achtelfinale des DFB-Pokals in der HDI-Arena vor lediglich 500 Zuschauern und dem damit verbundenen Einzug ins Viertelfinale kehrt nun für Hannover 96 sehr schnell der Zweitliga-Alltag zurück mit dem Spiel am Sonntag um 13.30 Uhr gegen den Tabellennachbarn Dynamo Dresden.

„Jetzt geht’s darum, kurz zu genießen, zu regenerieren. Aber am Sonntag wartet schon das nächste Spiel. Das wird schwer genug“, meinte 96-Trainer Christoph Dabrowski gleich nach dem überraschenden Pokal-Erfolg. Und damit die Freude darüber beim Tabellenzwölften nicht so schnell verfliegen sollte, wäre es dringend notwendig, nach dem schmeichelhaften 1:0-Sieg vor einer Woche bei Hansa Rostock nun in diesem weiteren Ostduell gegen die Dynamos nachzulegen, um sich auch ein erkleckliches Stück von den Abstiegsplätzen vorerst abzusetzen. Und Dabrowski warnt nach diesem Pokalerfolg: „Man darf jetzt aber nicht überheblich und arrogant sein. Wir sind nach wie vor in einer Situation, wo wir uns weiter stabilisieren müssen.“ Und Manager Mann ergänzt: „In der zweiten Liga brauchen wir jeden Punkt.“ Und damit soll wie in Rostock auch gegen Dresden weitergemacht werden. Schließlich ist man durch die 0:2-Niederlage in Dresden auch gewarnt. Mit einem Sieg könnte Dabrowski, der vor der Weihnachtspause den glücklosen Jan Zimmermann abgelöst hatte, seine bisherige Erfolgsstory von vier Siegen in fünf Spielen (drei Mal Liga, ein Mal Pokal) fortsetzen. wg/gsd

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