Hannover 96 will beim FC Ingolstadt zweiten Sieg in Folge feiern

„An die eigene Stärke glauben”

Spieler von Hannover 96 bereiten sich auf das Spiel in Ingolstadt vor
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Vorbereitung auf Ingolstadt: Trainer Christoph Dabrowski bereitet seine neue Aufgabe „riesigen Spaß”.

Hannover – Nach dem 1:0-Sieg gegen den Hamburger SV vor einer Woche mit seinem neuen Trainer Christoph Dabrowski setzt Hannover 96 in der zweiten Fußball-Bundesliga am Samstag um 13.30 Uhr beim Tabellenletzten FC Ingolstadt auf Sieg. Es wäre erst der zweite in Folge in dieser Saison nach dem 1:0 zuhause gegen St. Pauli und dem 3:0 bei Holstein Kiel.

Für den 41-jährigen bisherigen Coach der U 23 geht es im übrigen auch darum, sich möglicherweise einen längerfristigen Vertrag als den bis zur Winterpause zu verschaffen. Bei einem Sieg in Ingolstadt und einem Remis gegen Werder Bremen im ersten Spiel der Rückrunde würde für Dabrowski sicherlich ein Stück näher an einer Vertragsverlängerung bis zum Saisonende bringen. „Dann hätte er einen deutlichen Nachweis erbracht“, betont denn auch 96-Boss Martin Kind. Doch damit will sich Dabrowski derzeit nicht beschäftigen, wenn er sagt: „Die volle Konzentration gilt Ingolstadt.” Personelle Veränderungen gegenüber dem HSV-Spiel wird der Nachfolger von Jan Zimmermann sicherlich nicht in großem Stil vornehmen. Egal scheint Dabrowski zu sein, ob sein Team neunmehr als Favorit nach Ingolstadt reist oder nicht. „Wir wollen uns eigentlich davon frei machen und uns keine Gedanken darüber machen, ob wir Favorit sind oder nicht. Wir haben großen Respekt vor dem FC Ingolstadt und vor der Aufgabe“, sagt er und hat aber ein klares Ziel vor Augen gegen das Schlusslicht: „Nach Ingolstadt zu fahren und mutig und selbstbewusst an die eigenen Stärken zu glauben – mit dem nötigen Respekt vor dem Gegner. Und dann auch erfolgreich zu sein.“ Aufsteiger Ingolstadt hat indes André Schubert, der nur neun Spiele das Team trainiert hat, schon wieder gefeuert und mit Rüdiger Rehm bereits den dritten Trainer in der laufenden Saison verpflichtet. „Es macht die Vorbereitung nicht einfacher, weil man nicht weiß, was auf einen zukommt”, sagt Christoph Dabrowski zu dem erneuten Trainerwechsel in Ingolstadt, und weiter: „Allerdings bin ich auch ein Kenner der 3. Liga, das heißt, ich habe Rüdiger Rehm verfolgt, habe verfolgt, was seine Mannschaften spielen, gerade Wehen Wiesbaden. Von daher habe ich schon ein Bild im Kopf. Wir sind auf viele Situationen vorbereitet.”   wg/gsd

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