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Kaum Chancen und hohe Fehlerquote 

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Von: Heiko Meyer

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Enttäuschung bei Hannover 96 nach Niederlage in Heidenheim
„Leistung hat nicht gepasst”: Enttäuschung bei den Hannoveranern nach dem Spiel. © Lars Kaletta

Hannover – War es der Rückfall in überwunden geglaubte Zeiten? So sieht es für Hannover 96 nach dem ersten Rückschlag im neuen Jahr zumindest nach der peinlichen 1:3 (1:2)-Niederlage in der zweiten Fußball-Bundesliga beim 1. FC Heidenheim aus. Denn wie die Gäste die drei Gegentreffer kassiert haben – sie gehörten allesamt ins Kuriositätenkabinett.

Es begann bereits nach vier Minuten mit einem Slapsticktor. Eine Linksflanke von Jonas Föhrenbach lenkte bei seinem Abwehrversuch mit der Fußspitze an die Wange seines Mitspielers Niklas Hult, von wo aus der Ball ins eigene Tor trudelte. Ein Rückstand, der die Niedersachsen erst einmal in eine Schockstarre versetzte. Es dauerte bis zur 23. Minute, ehe sich ein Hauch von einer Torchance für die 96er einstellte. Doch Cedric Teuchert, den sein Trainer Christoph Dabrowski in die Sturmspitze gestellt hatte, traf nach einer Rechtsflanke von Maximilian Beier aus aussichtsreicher Position den Ball nicht richtig. Zehn Minuten später das 0:2, als Hannovers Keeper Ron Robert Zieler nach einem missglückten Abwehrversuch von Mark Diemers einen Schuss von Dzenis Burnic aus 16 Metern abwehren konnte vor die Füße von seinem Mitspieler Jannik Dehm. Der schlug bei seinem Abwehrversuch ein Luftloch. Nutznießer war Robert Leipertz, der für Tobias Mohr auflegte und dieser aus elf Metern per Direktschuss erfolgreich war. Nach Videobeweis konnte Maxi Beier per Kopfball aus kurzer Distanz nur zwei Minuten nach dem 0:2 auf 1:2 verkürzen. „Wir haben ein frühes Gegentor bekommen, wo wir die Situation gerade am Flügel nicht gut verteidigt haben, sind dann durch das zweite Gegentor weiter in Rückstand geraten“, analysierte Dabrowski die ersten 45 Minuten.
Zur zweiten Halbzeit brach-te der 96-Coach seinen wuchtigen Stürmer Hendrik Weydandt für den enttäuschen- den Teuchert. Doch als Linton Maina drei Minuten nach Wiederanpfiff den Ball unbedrängt im Mittelfeld Mohr servierte, fackelte der Heidenheimer nicht lange und schlug das Leder aus 37 Metern in den linken oberen Torwinkel zum 3:1 und lähmte damit die Gäste ein weiteres Mal in ihrem offensiven Bemühen, den Ausgleich schaffen zu können. Nicht einen gefährlichen Torschuss brachten die Hannoveraner in der zweiten Halbzeit an – nicht verwunderlich, dass die Roten bei nunmehr 16 mickrigen Toren in 21 Spielen die schwächste Offensive aufweisen. „Wir haben leider eine verdiente Niederlage einstecken müssen“, meinte Dabrowski. wg/gsd

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