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Leistung stimmt, das Ergebnis nicht

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Von: Heiko Meyer

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Hannover 96 verliert Heimspiel gegen Werder Bremen deutlich
Enttäuschung nach dem Abpfiff: Die Roten beenden das Jahr mit einer Niederlage gegen Bremen. © Lars Kaletta

Hannover – Es wurde für Interimstrainer Christoph Dabrowski nichts mit dem dritten Sieg in Folge. Im Nord- derby unterlag Hannover 96 in der zweiten Fußball-Bundesliga Werder Bremen mit 1:4 (1:1) und muss sich nun in der Tabelle wieder nach unten orientieren. Inwieweit diese Niederlage Einfluss darauf hat, Dabrowski nach der Winterpause einen Cheftrainerposten zu geben, werden sicherlich 96-Sportdirektor Markus Mann und sein Chef Martin Kind entscheiden.

In der achten Minute ging ein direkter Schuss von Marvin Ducksch aus 16 Metern knapp links am Tor der Gastgeber vorbei. Nur eine Minute später der erste Schuss der 96er auf das gegnerische Gehäuse, doch den Schuss von Dominik Kaiser konnte Jiri Pavlenka parieren. Und nur drei Miuten später zog Werders Anthony Jung aus spitzem Winkel ab, doch 96-Keeper Martin Hansen war auf dem Posten. Beide Teams hielten sich nicht mit Mittelfeldgeplänkel auf, sondern suchten ihr Heil in der Offensive. Nachdem Niklas Hult in der 21. Minute den Ball nach einer Hereingabe von Maxilimian Beyer nur ganz knapp verfehlte, führte der direkte Konter zum 1:0-Führung für die Gäste, als Leonardo Bittencourt für Romano Schmidt auflegte, der aus 17 Metern mit einem Schlenzer ins obere rechte Toreck erfolgreich war. In der 27. Minute erwischte Beyer den Ball im Fallen, den Pavlenka aber mühelos aufnehmen konnte. In der 34. Minute ein Freistoß für 96 aus knapp 40 Metern – Sebastian Kerk legte sich den Ball zurecht und überraschte Pavlenka, der zu weit vor dem Tor stand, mit einem direkten Schuss ins 96-Glück zum 1:1. 96 kam besser aus der Kabine, machte Druck, doch der erste Angriff der Gäste führte ausgerechnet durch den Ex-Hannoveraner Ducksch mit einem kuriosen Kopfballtor zum 2:1, als der Ball als Bogenlampe über Hansen ins lange Toreck fiel, nachdem Mike Frantz nach einer Flanke von Jung unter den Ball durchgetaucht war. In der 64. Minute eine weitere kuriose Szene auf der anderen Seite, als Marco Friedl den Rücken von Mitspieler Ömer Toprak traf, von wo der Ball auf den Querbalken sprang. In der 66. Minute durch Beyer die Chance zum Ausgleich für die 96er, doch Pavlenka parierte den Schuss. Während bei den Gastgebern die Kräfte schwanden, drückten die Bremer nun auf die Vorentscheidung, die Friedl nach einem abgewehrten Eckball einleitete, als er den Ball vor das 96-Tor brachte, wo Jung aus kurzer Distanz zum 3:1 einköpfen konnte. Für die endgültige Entscheidung zugunsten der Werderaner sorgte Friedl dann selbst, der halblinks auf und davon ging und Hansen beim 4:1 keine Abwehrchance ließ. Ein verdienter Sieg der Gäste, der um zwei Tore zu hoch ausgefallen war. Trainer Dabrowoski sagte nach dem Abpfiff: „Kein Vorwurf an die Jungs. Ich habe einen leidenschaftlichen Auftritt meiner Mannschaft gesehen. Ich denke, dass sie alles reingeworfen hat.”  wg/gsd

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