Hannover 96 steht am Samstag in Düsseldorf unter Zugzwang

„Gute Phasen für uns nutzen”

Hannover 96 trainiert für das Spiel in Düsseldorf
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Die Spieler von Hannover 96 bereiten sich intensiv auf das wichtige Spiel in Düsseldorf vor.

Hannover – Vor elf Tagen trafen sie in der zweiten Runde des DFB-Pokals schon einmal aufeinander. Da gewann Hannover 96 klar mit 3:0 gegen Fortuna Düsseldorf. Nun aber geht am Samstag um 13.30 Uhr für beide Mannschaften um wichtige Punkte in der zweiten Fußball-Bundesliga in der Merkur Spiel-Arena.

Die Fortunen haben 15 Punkte, die Roten erst zwölf Punkte in zwölf Spielen geholt. Für beide klaffen der Anspruch und die Realität bisher weit auseinander. „Ich denke, wir hatten gegen Regensburg genug Chancen, um das 2:2 zu machen, vielleicht das Spiel zu drehen. Wir hatten gegen Aue nach einer halben Stunde genug Chancen, um das Spiel für uns zu entscheiden, und da müssen wir einfach wieder ansetzen, dass wir uns sehr gute Situationen kreiert haben, sehr druckvoll gespielt haben in einigen Phasen“, meinte Zimmermann, der sich wünscht, dass „man eben seine guten Phasen für sich nutzen muss“. Nur einen Punkt entfernt sind die Hannoveraner vom Relegationsplatz. „Wir müssen einfach sehen, dass wir unsere guten Phasen, die wir haben, mehr für uns nutzen, dass wir da mehr Tore machen und auch nicht so leichte Gegentore bekommen wie gegen Aue“, weiß denn auch Zimmermann um diese Problematik. Seit fünf Spielen – drei Niederlagen, zwei Unentschieden – warten die Roten nun schon auf den vierten Sieg und den zweiten Auswärts-Dreier. Es wird höchste Zeit, sich gegen eine ebenfalls leicht kriselnde Mannschaft entscheidend durchzusetzen, um nicht noch mehr den Anschluss an das dichte Tabellenmittelfeld zu verlieren. Und Zimmermann muss aufpassen, nicht so langsam infrage gestellt zu werden. „Na ja, erstmal muss ich sagen, dass es ja auch in meiner Verantwortung liegt, ob die Jungs in einer guten Verfassung sind. Es ist ja auch mein Job, dass die Jungs mit einem guten Gefühl und einer Überzeugung auf den Platz gehen. Deswegen nehme ich mich da auf keinen Fall raus“, weiß auch der 96-Trainer um die Gefahr für ihn.     wg/gsd

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