Hannover 96 und Kenan Kocak gehen getrennte Wege

„Entwicklung nicht zufriedenstellend”

Hannover 96 beendet Zusammenarbeit mit Kenan Kocak am Saisonende
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Nach vier Spieltage wird Kenan Kocak die Verantwortung tragen, dann ist nach dem Heimspiel gegen Nürnberg Schluss.

Hannover – Seinen 77. Geburtstag hätte sich Martin Kind sicherlich anders vorgestellt. Der starke Boss von Fußball-Zweitligist Hannover 96 kündigte den Vertrag seines Trainers Kenan Kocak bereits zum Saisonende. Dieser Kontrakt hatte immerhin eine Laufzeit bis 2023. Doch nach der erbärmlichen 2:4-Niederlage beim abstiegsbedrohten SV Sandhausen am vergangenen Wochenende war auch Kind die Hutschnur geplatzt. 

Als möglicher Nachfolger Kocaks ist Steffen Baumgart im Gespräch. Der 49-Jährige verlässt den Zweitliga-Konkurrenten SC Paderborn auf eigenen Wunsch zum Saisonende. Allerdings haben auch andere Vereine Interesse an einer Verpflichtung signalisiert. Wie es mit 96-Sportdirektor Gerhard Zuber weitergeht, wurde am gestrigen Mittwoch nicht bekannt gegeben. „Unser Wunsch war es, mit Kenan Kocak auf der Trainerposition Kontinuität zu bekommen, das haben wir mit der ursprünglichen Vertragslaufzeit auch zum Ausdruck gebracht. In dieser Saison war die sportliche Entwicklung leider nicht zufriedenstellend“, sagte Kind gegenüber „Bild“. Und auf der eigenen 96-Homepage war zu lesen: „Nach einer ausführlichen Analyse der bisherigen Zweitligasaison sind der Klub und der Cheftrainer beidseitig zum Entschluss gekommen, den bis 2023 laufenden Vertrag einvernehmlich zum Saisonende 2020/21 aufzulösen.“

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