Hannover 96 steht gegen Schalke 04 vor hoher Auswärtshürde

„Starker Gegner, der gewinnen muss”

Christoph Dabrowski hat mit seinen Spielern „eine gute Trainingswoche” absolviert.
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Vorbereitung auf Schalke 04: Trainer Christoph Dabrowski hat mit seinen Spielern „eine gute Trainingswoche” absolviert.

Hannover – Ob nun ausgerechnet nach drei Niederlagen – dem 0:4 im DFB-Pokalviertelfinale gegen RB Leipzig, dem 1:3 in Sandhausen und dem 0:3 gegen Nürnberg – der Mannschaft von Hannover 96 am 27. Spieltag der zweiten Fußball-Bundesliga am Samstag um 13.30 Uhr der Turnaround gegen den FC Schalke 04 gelingt, darf zumindest bezweifelt werden

„Wenn wir ehrlich sind, das sind doch die geilsten Spiele: Auswärts, Schalke, keiner traut dir was zu, ambitionierter Verein, ambitionierte Ziele“, beschreibt 96-Trainer Christoph Dabrowski die Situation vor dieser Begegnung und weiter: „Das ist doch eine geile Konstellation, darauf kann man sich freuen und das versuche ich, den Jungs auch mitzugeben.“ Vor allem freut sich Cedric Teuchert auf dieses Match, denn der 25-Jährige spielte eineinhalb Jahre für die Knappen. „Uns erwarten eine sehr laute Arena und ein sehr starker Gegner, der gewinnen muss. Wir freuen uns sehr drauf – und ich ganz besonders“, sagt Teuchert, der 20 Tickets bestellt hat. Denn erstmals dürfte heute das Stadion seit zwei Jahren Corona-Pandemie mit über 62 000 Zuschauern ausgelastet sein. Darunter werden auch 1200 Anhänger aus Hannover sein. Gegen Nürnberg haben Maximilian Beier und Luka Krajnc wegen positiven Coronafundes gefehlt. Inwieweit ein Einsatz von Beier möglich ist, wird wohl kurzfristig entschieden „Wir müssen sehen, ob es reicht, von Anfang an zu spielen oder ob er von der Bank kommt.” Auf jeden Fall reist er mit nach Gelsenkirchen. Der Einsatz von Krajnc, der zehn Tage aussetzen musste, ist wohl eher fraglich. Fehlen wird auch der bisher so zuverlässige linke Außenverteidiger Niklas Hult. Bei dem Schweden wurde ein bakterieller Infekt festgestellt. Zwei Optionen hat Dabrowski für diese Position. Zum einen steht Jannik Dehm, der allerdings in seinen Spielen unter anderem in Sandhausen nicht zu überzeugen wusste, zur Verfügung. Dabrowski wird sich aber wohl eher für Allrounder Philipp Ochs entscheiden. Wegen positiver Tests auf Covid 19 werden Dominik Kaiser und Lawrence Ennali fehlen. „Da hoffen wir, dass sie nächste Woche irgendwann wieder freigetestet sind“, sagt der 96-Trainer. wg/gsd

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