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„Der Schwere der Aufgabe bewusst”

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Von: Heiko Meyer

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Lukas Hinterseer (M.) ist wieder voll im Mannschaftstraining bei Hannover 96
Lukas Hinterseer (M.) ist wieder voll im Mannschaftstraining, gegen Rostock wird er noch nicht auflaufen. © Lars Kaletta

Hannover – „Die Vorfreude ist riesig, wir haben in der Kürze der Zeit eine gute Trainingsqualität gehabt und wir können es kaum erwarten, Freitag wieder in den Wettkampf reinzugehen.“, gibt Christoph Dabrowski etwas von seiner Gefühlslage preis vor dem ersten Spiel in der zweiten Fußball-Bundesliga in diesem Jahr am Freitag um 18.30 Uhr beim Tabellennachbarn Hansa Rostock.

Der 96-Trainer, der von den drei Begegnungen vor der Winterpause zwei gewonnen hat, wird die beiden Neuverpflichtungen, Cedric Teuchert und den Niederländer Mark Diemers, wohl von Beginn an auflaufen lassen, wobei Diemers sicherlich noch nicht 90 Minuten gehen kann. Teuchert möchte sich mit einem Sieg ein Geschenk zu seinem heutigen 25. Geburtstag gern selbst machen wollen. Fraglich ist der Einsatz von Stürmer Markus Hinterseer, der noch immer auf sein erstes Tor wartet. Seit Montag trainiert der 30-Jährige wieder voll mit der Mannschaft. „Ihm geht es gut. Er hat natürlich noch ein bisschen Rückstand – da müssen wir gucken, ob es reicht für den Kader. Es könnte vielleicht eng werden“, so die Einschätzung von Dabrowski über einen Einsatz des Österreichers. So wird wohl als einzige Sturmspitze Maximilian Beyer auflaufen. Ihn sollen Linton Maina und Teuchert unterstützen. Und Diemers, Sebastian Kerk, mit bisher fünf Treffern erfolgreichster Schütze der Roten, und Sebastian Ernst sollten mit Torschüssen nicht geizen, gilt es doch, sich für das desaströse 0:3 im Hinspiel gegen die Ostseestädter, erfolgreich zu revanchieren. „Wir sind uns der Schwere der Aufgabe bewusst. Rostock ist eine Mannschaft, die mit hoher Bereitschaft spielt, mit hoher Intensität. Sie kämpfen um den Klassenerhalt“, warnt Dabrowski hingegen davor, diese Partie als Selbstläufer gegen die punktgleichen Rostocker anzugehen. Der 96-Coach sieht es als Spiel auf „Augenhöhe. Wir sind uns der Schwere der Aufgabe bewusst. Rostock ist eine Mannschaft, die mit hoher Bereitschaft spielt, mit hoher Intensität. Sie kämpfen um den Klassenerhalt“, ergänzt Dabrowski, der heute mit seinem Team den dritten Sieg in seinem bisher vierten Spiel einfahren möchte, um den Anschluss an das dichte Tabellenmittelfeld herzustellen. Die Partie im Ostseestadion wird ohne Zuschauer stattfinden.  wg/gsd

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