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„Kompliment an die Mannschaft”

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Von: Heiko Meyer

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Jubel bei den 22 800 Zuschauern beim Sieg von Hannover 96 gegen Fürth
Jubel bei den 22 800 Zuschauern: Maximilian Beier bringt die Roten nach 53 Minuten in Führung. © Lars Kaletta

Hannover – Hannover 96 hat sein drittes Spiel in Folge in der zweiten Bundesliga gewonnen. Gegen die Spielvereinigung Greuther Fürth siegte das Team von Trainer Stefan Leitl, der vor dieser Saison von Fürth an die Leine gewechselt war, mit 2:1 (0:0). 

Leitl nahm an seiner Anfangsformation gegenüber dem 4:0 vor einer Woche in Magdeburg keinerlei Veränderung vor. Die Gäste, die bis dato sieglos waren, hielten über weite Strecken dagegen, wobei die meisten zweiten Bälle bei den Greuthern landeten, während die Gastgeber Probleme hatten, ein durchdachtes Offensivspiel aufziehen zu können. Gleichwohl hatten die Roten die erste Torchance, doch Maximilian Beiers Schuss konnte in der achten Minute geblockt werden. Nur drei Minuten später die dickste Torchance in der ersten Halbzeit, als Dickson Abiama aus halbrechter Position allein auf 96-Keeper Ron Robert Zieler zulief, diesen aber nicht überwinden konnte. Ebenfalls nur drei Minuten später brachte Nicolo Tresoldi den Ball nach einer Linksflanke von Derrick Köhn mit der Hacke aufs gegnerische Tor, doch Fürths Keeper Andreas Linde reagierte glänzend. In der 25. Minute ein Tor von 96-Rechtsverteidiger Sei Muroya, doch stand dieser im Abseits. Und in der 32. Minute war es erneut Zieler, der nach einem Distanzschuss von Max Christiansen das Leder zur Ecke faustete. Von der Spielfreude, die die Niedersachsen in Magdeburg gezeigt hatten, war in diesen ersten 45 Minuten noch nicht sehr viel zu sehen. Nach dem Wechsel gewannen die offensiven Aktionen der 96er an Struktur und in der 52. Minute war es Baier mit seinem weiten Saisontor, der aus halblinker Position die Führung für die Gastgeber erzielte. In der Folgezeit wogte das Spiel hin und her, Cedric Teuchert kam für den erneut fleißigen 18-jährigen Tresoldi nach 71 Minuten, und auch Max Besuschkow wurde für Enzo Leopold eingewechselt. Nach einem überflüssigen Fehlpass von Sebastian Kunze im Mittelfeld benötigten die Fürther nur drei Stationen, als der Ball letztlich beim eingewechselten Afimico Pululi landete, das von de Strafraumgrenze das Leder im oberen linke Torwinkel zum 1:1-Ausgleich in der 81. Minute versenkte. Doch nur fünf Minuten später war es der Ex-Fürther Havard Nielsen, dem per Kopf nach einer Flanke von Köhn der umjubelte 2:1-Siegtreffer gelang. „Wir sind natürlich glücklich, dass wir das Spiel gewonnen haben”, sagte Trainer Stefan Leitl nach dem Abpfiff. Wir haben die Möglichkeit, das Spiel auf unsere Seite zu biegen. Kompliment an die Mannschaft, und ich finde auch, dass es ein verdienter Sieg ist.”  wg/gsd

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