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„Wir sind überglücklich”

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Von: Heiko Meyer

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Hannover 96 nach dem Sieg gegen Karlsruher SC
Durchatmen bei den Roten:  Die 96er bedanken sich bei den Fans für die Unterstützung.  © Lars Kaletta

Hannover – Es ist vollbracht! Hannover 96 hat mit dem 2:0 (1:0)-Sieg über den Karlsruher SC den Klassenerhalt in Liga 2gesichert, musste aber noch einen Tag darauf warten. Denn Dynamo Dresden, das auf dem Relegationsplatz steht, kann nach dem 1:1 gegen Regensburg mit einem Rückstand von sieben Punkten zwei Spieltage vor Saisonende mit den Niedersachsen nicht mehr gleichziehen.

„Natürlich sind wir überglücklich, hier einen immens wichtigen Sieg eingefahren zu haben. Mal sehen, wie morgen die Ergebnisse aussehen. Stand heute ist es noch nicht vorbei. Aber wir sind erst mal sehr froh, heute drei Punkte hier in Hannover zu behalten“, sagte 96-Trainer Christoph Dabrowski gleich nach dem Spiel am Freitagabend in der HDI-Arena vor 13 700 begeisterten Zuschauern. Damit dürfte nunmehr der Verpflichtung des Wunschtrainers Stefan Leitl vom vorzeitigen Bundesliga-Absteiger SpVgg Greuther Fürth nichts mehr im Wege stehen. Der Vertrag von Dabrowski läuft somit zum Saisonende aus.
Die Roten fingen engagiert an, doch die erste Torchance hatte Karlsruhes Tim Breithaupt nach 25 Minuten, dessen Kopfball aber knapp das 96-Gehäuse verfehle. Nur eine Minute später dann das umjubelte 1:0 durch Hendrik Weydandt, per Kopf nach einer mustergültigen Flanke des starken Linton Maina erfolgreich war. Die drei Punkte sind enorm wichtig. Nichts anderes wäre heute akzeptabel gewesen. Jetzt haben wir heute alles dafür getan“, meinte der überglückliche Torschütze Weydandt. Nur sieben Minuten nach der 1:0-Führung verpasste Maximilian Beier das 2:0, als er nach einem langen Diagonalpass vom ebenfalls starken Philipp Ochs allein vor dem KSC-Keeper Niklas Heeger auftauchte, das Leder aber am langen Pfosten vorbeischoss. In der 39. Minute erneut ein Kopfball des engagierten Weydandt, desen Aufsetzer aber über das KSC-Gehäuse flog.
Nach dem Wechsel gestalteten die Badener Gäste das Spiel offen, ohne sich jedoch zwingende Torchancen herausspielen zu können, zumal die 96-Abwehr aufmerksam agierte und selten einmal etwas zuließ. Allerdings bedurfte es der Nachspielzeit, ehe die Niedersachsen den Deckel auf diese Partie draufmachten, als Beier einen Pass vom eingewechselten Dominik Kaiser erlief, Christoph Kobald ins Leere laufen ließ und unhaltbar für Heeger das Leder flach ins lange Toreck zum 2:0 versenkte. Riesenjubel aufseiten der 96er, die wohl eines der in dieser Saison wichtigsten Spiele für sich entscheiden konnten.“Uns ist beim 2:0 ein Riesenstein vom Herzen gefallen. Die Wahrscheinlichkeit ist zumindest sehr, sehr hoch, dass wir uns morgen auf der Couch ein kleines Bier öffnen können und die verkorkste Saison trotzdem ein einigermaßen gutes Ende nimmt“, meinte 96 Innenverteidiger Julian Börner nach dem Schlusspfiff, der sich ein Bier sicherlich am Samstag nach dem 1:1 der Dresdner gegönnt haben dürfte.   wg/gsd          

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