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„Wir wollen Dortmund wehtun“

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Von: Heiko Meyer

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Cedric Teuchert hat sich beim Sieg gegen Bielefeld ohne Einwirkung des Gegners verletzt
Muss pausieren: Cedric Teuchert hat sich beim Sieg gegen Bielefeld ohne Einwirkung des Gegners verletzt. © Lars Kaletta

Hannover – In der zweiten Runde des DFB-Pokals erwartet Fußball-Zweitligist Hannover 96 Am Mittwoch um 18 Uhr in der seit Tagen mit 49 000 Zuschauern ausverkauften Heinz-von-Heiden-Arena keinen geringeren als den Champions League-Teilnehmer Borussia Dortmund.

 „Wir freuen uns riesig auf dieses Spiel“, sagt 96-Trainer Stefan Leitl, der einige personelle Umstellungen vornimmt, aber auch vornehmen muss. Im Tor wird Leo Weinkauf stehen. „Das ist mit Ron Robert Zieler so abgesprochen. Wir haben uns im DFB-Pokal für Leo entschieden“, so Leitl, der vorerst auf Stürmer Cedric Teuchert verzichten muss. Der 25 Jahre alte Offensivspieler hat sich beim 2:0 gegen Arminia Bielefeld am Samstagabend eine „strukturelle Muskelverletzung am linken hinteren Oberschenkel“ zugezogen, „Dieses Spiel ist für uns eine sportliche Herausforderung, die wir mit einer hohen Intensität angehen wollen und auch versuchen, Dortmund wehzutun“, betont der 96-Coach, für den es zwar eine Sensation wäre, eine Runde in diesem Pokal weiterzukommen, doch sagt er auch deutlich: „Wir wollen uns nicht hinten nur reinstellen, wir haben nichts zu verlieren. Wir müssen allerdings über unsere Grenzen gehen. Die Chance ist da, zu gewinnen, und die wollen wir nutzen.“ Gleichwohl erwartet der 96-Coach einen hoch motivierten Gegner, der sich sicherlich für die 0:2-Pleite in der Bundesliga bei Union Berlin am vergangenen Wochenende rehabilitieren will. „Wir spielen gegen ein absolutes Topteam“, weiß auch Leitl, dessen Blick allerdings auch schon gen Samstag gerichtet ist, denn dort wartet im Zweitliga-Alltag der 1. FC Nürnberg auf die Niedersachsen.  wg/gsd

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