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Hannover bestätigt Aufwärtstrend

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Von: Heiko Meyer

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FC Ingolstadt 04 gegen Hannover 96 Siegtor durch Linton Maina
„Hat seine Freude am Spiel zurückgefunden”: Linton Maina (rechts) sorgt in Ingolstadt wie gegen den HSV für den entscheidenden Treffer. © Lars Kaletta

Hannover – Mit „Dabro“ läufts! Im zweiten Spiel unter Interimscoach Christoph Dabrowski kam Hannover 96 zum zweiten Sieg, gewann mit 2:1 (2:1) im Zuschauer-freien Audi-Sportpark beim Tabellenletzten FC Ingolstadt. Maxi Beier und Linton Maina trafen für die „Roten“ bereits in der ersten Halbzeit. „Ich bin natürlich hochzufrieden, wie wir uns präsentiert haben“, sagte Dabrowski nach dem Abpfiff. „Der Sieg war hochverdient.“

Denn 96 übernahm sofort das Kommando, legte einen forschen Beginn hin. Was sich alsbald auch zahlenmäßig ausdrückte: Der Japaner Sei Muroya flankte von rechts, Beier drückte den Ball aus kurzer Distanz über die Linie - sein erstes Saisontor! Gael Ondoua hatte wenig später die Chance zum 2:0, doch aus sechs Metern jagte er die Kugel auf die Stehplatztribüne der „Schanzer“. Ingolstadts Abwehr schwamm in vielen Situationen, hatte auch bei einer Maina-Möglichkeit (23.) kaum Übersicht. Nach knapp 30 Minuten wendete sich das Match, die Bayern kamen besser ins Spiel - und auch zum Ausgleich. Gams zog von halblinks ab und traf zum 1:1 in die lange Ecke (29.). Es war Ingolstadts erste Tor-Aktion... Aber der Gast aus Hannover ließ sich nicht beirren, machte wieder mehr Druck. Mit seiner zweiten Vorlage leitete Muroya das 2:1 für die 96er ein. Maina blieb cool und schob ein (38.). Sein drittes Saisontor und nach dem 1:0-Siegtreffer gegen den Hamburger SV schon der zweite unter Dabrowski.
Nach dem Wechsel hatte 96 auch das nötige Glück: Der FCer Beister stand bei seinem vermeintlichen 2:2 im Abseits - kein Tor (62.)! Danach verwaltete 96 den Vorsprung. Dabrowski wechselte in der letzten halben Stunde noch viermal, brachte unter anderem den jungen Lawrence Ennali und Hendrik Weydandt, die aber nicht mehr für den dritten Treffer sorgen konnten. Den Ingolstädtern fehlten letztlich auch die Mittel, um den Erfolg der „Roten“ noch ernsthaft in Gefahr zu bringen. Nach der Pause kam der Tabellenletzte nur zu einer einzigen Chance. Dabrowski: „Wir hätten schon früher den Deckel draufmachen müssen. Trotzdem bin sehr zufrieden und glücklich mit dem Ergebnis und über die drei Punkte. Wir waren hungrig und gallig im Gegenpressing.“ haz/gsd

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