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96 empfängt Sonntag den SV Werder Bremen

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Fussballer in Aktion
Hendrik Weydandt ist eine Option für die Startelf der Hannoveraner. © Kaletta

Hannover - Drittes Spiel für Interimstrainer Christoph Dabrowski. Stellt sich die Frage, ob auch dritter Sieg? Nach dem 1:0 im Nordderby gegen den Hamburger SV und dem 2:1-Auswärtssieg gegen Ingolstadt peilt der Fußballlehrer nun auch mit Hannover 96 im letzten Spiel der zweiten Fußball-Bundesliga in diesem Jahr einen weiteren Sieg gegen Bundesliga-Absteiger Werder Bremen am Sonntag um 13.30 Uhr in der HDI-Arena an. Lediglich 5000 Zuschauern sind aufgrund der Pandemielage zugelassen. „Die 5000 werden richtig Alarm machen“, vermutet Dabrowski.

Fehlen wird auf jeden Fall Stürmer Lukas Hinterseer. Der Österreicher ist trotz Impfung positiv auf Covid 19 getestet worden und hat sich sofort in Quarantäne begeben. „Es geht ihm gut. Er hat leichte Symptome, die medizinische Abteilung hat das unter Kontrolle. Er ist gut aufgehoben, von daher gibt es keinen Grund zur Sorge“, beruhigte Dabrowski. Hinterseers Sturmpartner Hendrik Weydandt hatte im Mittwochtraining einen Schlag bekommen, doch gab der 96-Coach Entwarnung: „Es ist nichts Wildes. Henne hat einen Tag später wieder normal trainiert.“ Wer allerdings für Hinterseer in die Mannschaft rückt, lässt Dabrowski noch offen. „Durch den Ausfall von Lukas wird ein Platz frei und von daher wird diesen Platz einer einnehmen, der am letzten Wochenende nicht dabei war. Und auch diesmal wird es eine sehr schwere Entscheidung“, sagt Dabrowski, der mit einem Sieg seine Chance enorm verbessert, dass er, der bisher die U 23 trainiert hatte, ehe er nach der Entlassung von Jan Zimmermann zum Interimstrainer aufgestiegen war, auch nach der Winterpause auf dem Trainerstuhl Platz nehmen kann.
Der 96-Kapitän und Innenverteidiger Marcel Franke freut sich schon auf die Begegnung mit Bremens Stürmer Marvin Ducksch, der bekanntlich im August von der Leine an die Weser wechselte. Allerdings sagt Franke auch: „Wir treffen nicht nur auf ihn, auch auf Füllkrug und Bittencourt.“ Auch sie spielten mal für die Roten. Mit dem neuen Werder-Coach Ole Werner verbindet Dabrowski Einiges. „Ich kenne Ole Werner schon seit den Duellen mit der U 23, wo er noch U 23-Trainer bei Kiel war.“ Respekt zeigt der 96-Trainer vor dem Gegner, da er um die extrem hohe Qualität weiß und daher die Bremer unter den Top drei dieser Liga sieht. Dabrowski betont aber auch, dass sich sein Team durch die zwei letzten Siege Selbstbewusstsein angeeignet hat. „Der Auftrag war vor zwei Wochen, der Mannschaft Stabilität zu geben gepaart damit, dass wir versuchen, Punkte zu holen. Das ist uns in dem Fall optimal gelungen“, zeigt auch der Trainer Selbstbewusstsein.
Was Dabrowski beeindruckt hat, ist, dass sein Team extrem willig und wissbegierig sei. So könne man optimistisch sein, auch gegen Werder erfolgreich zu sein.  
Für Sonntag ist eine Impfaktion angekündigt. Auf dem Nordvorplatz vor der HDI Arena können sich Erwachsene ihre Erst-, Zweit-, oder Drittimpfung geben lassen. Das Impfteam des Arbeiter-Samariter-Bund steht von 10.30 Uhr bis 16 Uhr bereit.
Und seit gestern läuft der freie Vorverkauf für das Heimspiel gegen Dynamo Dresden am 23. Januar.       wg/gsd

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