Hannover 96 vor schwerer Heimaufgabe gegen Greuther Fürth

„Sehr guter Mix in der Kaderstruktur“

Training Hannover 96
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Vorbereitung auf Fürth: Athletiktrainer Timo Rosenberg dreht mit dem Team seine Runden.

Hannover –  Zu der derzeit sportlichen Mittelmäßigkeit in der zweiten Fußball-Bundesliga gesellte sich zu Hannover 96 vor dem Spiel am Samstag um 13 Uhr gegen die Spielvereinigung Greuther Fürth ein Trainingsvorfall, der so überflüssig ist wie ein Kropf.

Simon Falette, der anstelle von Timo Hübers, der sich beim 2:3 in Düsseldorf verletzt hatte und wohl bis Ostern ausfällt, neben Marcel Franke die Innenverteidigung bilden sollte, ist gesperrt, mit einer Geldstrafe bedacht worden und darf erst wieder ab Montag mit der Mannschaft trainieren. Falette hatte seinen Mitspieler Genki Haraguchi am Mittwoch im Training niedergestreckt, hatte die Beherrschung verloren. 96-Trainer Kenan Kocak wollte diesen Vorfall aber nicht zu hoch hängen. „Falette und Haraguchi hatten Meinungsverschiedenheiten. Das passiert jede Woche bei jeder Mannschaft. Ein grober Fehler, aber Falette zeigt Reue“, meinte Kocak. Für Falette, der sich inzwischen bei Haraguchi und auch der Mannschaft entschuldigt hat und außerdem eine Geldstrafe aufgebrummt bekam und individuell trainieren musste, bieten sich mit Josip Elez und Baris Basdas zwei Alternativen an. Nun aber liegt der Fokus des Tabellensiebten auf dem Spiel gegen den Tabellenvierten aus dem Frankenland. „Greuther Fürth ist eine sehr eingespielte Mannschaft. Sie sind jetzt schon über Jahre zusammengewachsen und haben einen sehr guten Mix in ihrer Kaderstruktur“, weiß der 96-Coach um die Stärke des Gegners, der momentan hinter dem Hamburger SV punktgleich auf dem Aufstiegsplatz zwei rangiert.

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