Hannover 96 ärgert sich über vermeidbare Niederlage in Karlsruhe 

„Konnten die Chancen nicht nutzen”

Hendrik Weydandt Hannover 96 Chance Karlsruhe
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Hendrik Weydandt hat in Karlsruhe den Ausgleich auf dem Fuß.

Hannover – Im Bemühen, mit einem weiteren Sieg nach dem 5:2-Erfolg beim FC Nürnberg nun auch mit einem Dreier beim Karlsruher SC erneut die Hoffnung zu schüren, doch noch in den Kampf um den Aufstieg in die Fußball-Bundesliga eingreifen zu können, hat sich Hannover 96 mit einem Eigentor bei der bitteren 0:1 (0:0)-Niederlage im Karlsruher Wildparkstadion mit einem Eigentor selbst ausgebremst.

Unglücksrabe in der 65. Minute war Hannovers Kingsley Schindler, der nach einem Eckball von Karlsruhes Philipp Heise das Leder per Kopf über seinen heranfliegenden Torwart Michael Esser ins eigene Gehäuse verlängerte. „Wir bekommen durch ein Standardeigentor das 0:1, und es war dann natürlich sehr schwer für uns. Wir haben alles riskiert und mit „Henne“ nochmal die Riesenchance zum Ausgleich gehabt“, erinnerte 96-Trainer Kenan Kocak an die 80. Minute, als Hendrik Weydandt nach einem Abwehrfehler das 1:1 auf dem Fuß hatte, aber an dem starken KSC-Keeper Marius Gersbeck scheiterte. Vor dem 0:1 hatte allerdings auch 96-Torjäger Marvin Ducksch eine Riesenchance, als er freistehend ebenfalls in Gersbeck seinen Meister fand. „Wir haben heute einmal bei einem Standard gepennt und unsere eigenen Chancen nicht genutzt. Ich könnte kotzen. Jetzt müssen wir regenerieren und das Spiel abhaken“, ärgerte sich 96-Innenverteidiger Timo Hübers über eine erneut vermeidbare Nie

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