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Region HWL spielt wieder ab 5. Februar

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Von: Rolf Kuhlemann

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Handballer in Aktion
Das Rückspiel in Elze wird es nicht mehr geben: Eintracht Hildesheim hat sein drittes Team (grünes Trikots) vom Spielbetrieb in der Regionsliga zurückgezogen. © Bodensieck

Kreis - Jetzt ist es amtlich: Auch für die Handballer aus der Handballregion Hannover-Weser-Leine (HWL) geht der Spielbetrieb weiter. Die Verantwortlichen der Regionen im HVN haben sich zu einer Videokonferenz getroffen und sich auf die Rückkehr zum Spielbetrieb geeignet. Das bedeutet, dass auch die Mannschaften der HSG 09 Gronau/Barfelde und des MTV Elze ab dem ersten Februarwochenende wieder antreten.

Eingeladen zu dem Treffen hatte Sven Petters, der sich im Vorfeld klar dafür ausgesprochen hatte, dass die Handballregionen Ems-Jade, Bentheim-Emsland, West-Niede- rsachsen, Elbe-Weser, Mitte-Niedersachsen, Hannover-Weser-Leine, Südniedersachsen und Bremen wieder einen gemeinsamen Weg finden und es keine Insellösung gibt. Wie der HWL-Vorsitzende erklärte, gab es einen „konstruktiven, aber auch kontroversen Austausch”. Aber es bestand Einigkeit, dass das Handballspielen sowohl im Training als auch im Spielbetrieb wieder ermöglicht werden soll. Der HWL-Vorstand hatte sich bereits im Vorfeld getroffen, um den möglichen Restart vorzubereiten. Dabei ging es vor allem um den technischen Ablauf des Spielbetriebs und die Frage, wann die im Dezember und Januar abgesagten Spiele nachgeholt werden. Denn es war auch klar, dass die Pause nicht noch länger andauern konnte, wollte man die Saison wie laut Rahmenspielplan Ende Juni abschließen. Einige Teams sind bereits sechs Spiel im Rückstand. Bei der Planungen müssen auch immer die Ferienpause berücksichtigt werden. „Wir werden die jetzt ausgefallen Spielen nach dem bislang geplanten Ende nachholen. Das macht es für die Vereine planbarer, als wenn wir immer neue Termine suchen würden”, so Petters.
Nachdem der HVN, der an der Videokonferenz durch den Vizepräsidenten Spieltechnik Jens Schoof, Jugendspielwart Olaf Bunge und Geschäftsführer Markus Ernst teilnahm, den Spielbetrieb seit dem 8./9. Januar wieder aufgenommen hatte, griff am Wochenende die Region Lüneburger Heide als Erste auf freiwilliger Basis zum Spielgerät. Alle weiteren Regionen haben sich zum Ziel gesetzt, sukzessive einen geregelten Punktspielbetrieb im Laufe des Monats Februar anzubieten. „Wir werden nicht alle zeitgleich anfangen, aber dieser Konsens herrschte in allen Regionen vor“, sagte Petters.
„Unsere Sportart lebt davon, dass sie nicht nur als Trainingsbetrieb, sondern auch in Wettkampfform ausgetragen wird. Eine Rückkehr in ein „Business as usual“ ist dabei aktuell nicht realistisch”, machte der HWL-Vorsitzende in einem Schreiben an die Vereine deutlich. Um die Wiederaufnahme des Spielbetrieb zu ermöglichen, sollten alle Vereine ihr Hygienekonzept an die aktuellen Verordnungen anpassen. Der Spielbetrieb wird unter 2G-Plus-Bedigungen durchgeführt. Im Gegensatz zum Verband ist in der HWL für Ge- boosterte kein zusätzlicher Test erforderlich. Spielverlegungen und Mannschaftszurückziehungen sind bis zum Saisonende kostenfrei möglich. Für eine Absetzung eines Spiels genügt der Antrag einer Mannschaft, eine Zustimmung des Gegners ist dafür nicht erforderlich. 
Bei der HWL hofft man darauf, dass ein reibungsloser Spielbetrieb möglich ist und nicht noch die dritte Saison abgebrochen werden muss. „Wir werden im Februar starten und sehen dann wie es in der Praxis läuft. Dabei sind wir natürlich auch auf die Resonanz der Vereine angewiesen”, so Petters, der ankündigt, dass sich die Verantwort- lichen der Regionen in drei Wochen online wiedertreffen werden, um über die Erfahrungen zu berichten.  
Im Lager des MTV Elze ist man sich einig, dass man auch weiterhin trainieren und spielen will. Das Hygienkonzept wird aktuell angepasst. Aber die die erste Herren wird in der Regionsliga einen Gegner weniger haben. Eintracht Hildesheim hat sein drittes Team mit sofortiger Wirkung vom Spielbetrieb zurückgezogen. Es ist zu erwarten, dass es nicht die letzte Mannschaft sein wird.  

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