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Spitzenreiter Aue eine Nummer zu groß

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Von: Rolf Kuhlemann

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Handballer wirft
Vierfacher Torschütze:  Söhres Yannik Ihmann erzielt in der 21. Minute den Treffer zum 9:11. © Bodensieck

Söhre - Nach dem 25:24-Auswärtssieg gegen die Bundesliga-Reserve des SC Magdeburg ist in eigener Halle die Überraschung ausgeblieben. Die Sportfreunde Söhre verloren ihr am Montag Heimspiel in der 3. Liga Ost gegen den EHV Aue mit 28:34 (14:16). 

 Vor 350 Zuschauern, unter ihnen Fynn Lakenmacher, Stürmer des Drittligisten TSV 1860 München, war die Mannschaft von Trainer Sven Lakenmacher chancenlos und musste die spielerische Überlegenheit des Spitzenreiters neidlos anerkennen. Nach anfänglichem Rückstand sorgte Norman Kordas mit dem 3:2 für die erste Söhrer Führung. Als sich danach einige Unebenheiten einschlichen, bestrafte dies Aue konsequent und stellte auf 11:8. Nach der ersten Auszeit durch Trainer Lakenmacher kämpften sich die Sportfreunde auf 10:11 wieder heran. Im weiteren Verlauf spielte der Spitzenreiter seine Klasse insbesondere im Angriff weiter aus und zog auf 11:15 davon. Mit einem Doppelschlag von Tim Alex, sowie ein Tor von Lukas Range sorgten dafür, dass die Hausherren bis zur Halbzeit mit 14:16 wieder in Schlagweite kamen. 
Gleich nach dem Wechsel sorgte der Anschlusstreffer von Yannik Ihmann zum 15:16 für großen Jubel bei der Söhrer Fangemeinde. Danach warfen die Gäste ihre individuelle Klasse in die Waagschale und zogen über 21:17 (37.) und 24:18 auf 27:20 (47.) davon. Zwar verkürzten die Söhrer noch auf 23:27. Mehr ließ die Mannschaft aus dem Erzgebirge dann nicht mehr. Sie hielt anschließend die Sportfreunde auf sichere Distanz. Am Ende hieß es 34:28 für den Favoriten. Mit 6:10 Zählern sind die Söhrer Tabellenzehnter und liegen als Aufsteiger punktemäßig voll im Soll. 
Am nächsten Samstag muss der Aufsteiger aus dem Handballdorf Söhre beim punktgleichen Tabellen Nachbarn Eintracht Baunatal antreten. Ein weiteres ganz wichtiges richtungsweisendes Spiel für das Team von Trainer Sven Lakenmacher, um sich weiter Luft nach unten zu verschaffen. Baunatal verlor zuletzt klar gegen Hildesheim. wm

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